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American Football: Ganz viel Hitze und eine deutliche Niederlage

American Football : Ganz viel Hitze und eine deutliche Niederlage

Der Niederkrüchtener Matz Peters verlor bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Kuwait mit Deutschland gegen Japan.

Für den Niederkrüchtener Matz Peters von den Mönchengladbach Wolfpacks hat das Abenteuer Weltmeisterschaft begonnen. Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft im American Football startete am Montagabend mit einer 20:48-Niederlage gegen Japan in das Turnier. Im Salmiya Stadion in Kuwait-City führten die Japaner zur Halbzeit schon 20:0.

Die jungen Deutschen kamen erst ab dem dritten Viertel richtig auf Touren, als Jerome Manyema von Schwäbisch Hall Unicorns zwei Touchdowns zum zwischenzeitlichen 14:34 gelangen. Insgesamt spricht man im deutschen Lager von einem eher ausgeglichenen Spiel und einer unglücklichen Niederlage. Dafür spricht insbesondere das letzte Viertel, dass die Japaner mit 14:13 für sich entschieden.

Am ersten Spieltag setzten die Favoriten allesamt ein Ausrufezeichen. Weltmeister Kanada deklassierte die Spieler des Gastgeberlandes aus Kuwait mit 91:0, Vizeweltmeister USA siegte 49:14 gegen Mexiko und die Österreicher, die bei der letzten WM hinter Japan Vierter wurde, bezwangen Frankreich 24:7. Deutschland spielt morgen gegen die USA.

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Matz Peters freut sich auf das Treffen mit den Footballern aus dem Mutterland dieser Sportart. Entdeckt zu werden und in Amerika zu spielen und an einem College zu studieren - ist sein großer Traum.

Auch gegen die USA werden die deutschen Footballer nicht nur aufgrund der Hitze mächtig ins Schwitzen kommen. "An die Temperaturen muss man sich erst gewöhnen", sagt Peters. Zur Spielzeit gegen Japan, abends um 21 Uhr Ortszeit, zeigte das Thermometer noch knapp 40 Grad. "Die Luftfeuchtigkeit ist sehr gering. Tagsüber ist es hier immer um die 45 bis 47 Grad warm", sagte der 17-Jährige.

Gerade wegen der hohen Temperaturen nutzten die Footballer in den ersten Tagen die Chance, auch Land und Leute ein wenig zu erkunden. Der Fokus lag darauf, sich möglichst schnell auf die Bedingungen einzustellen. Nebenbei bekamen die Spieler somit auch einen Eindruck von dieser Stadt mit ihren gigantischen Hochhäusern. "In Kuwait ist es im Moment wegen des Ramadan eher ruhig. Das Land hat andere Sitten, auch daran muss man sich erst gewöhnen", berichtete Peters.

(RP)