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Fußball: SC Waldniel mit guter Zwischenbilanz in der Bezirksliga

Fußball : Aufsteiger mit guter Zwischenbilanz

Der SC Waldniel mit Trainer Michael Holthausen überzeugt bislang in der Bezirksliga. Zudem setzt der Klub auf seine eigenen Talente.

Zwei Jahre brauchte der SC Waldniel, um den Betriebsunfall Abstieg in die Kreisliga A wettzumachen. Zu Jahresbeginn übernahm Christian Reiners als Erster Vorsitzender von Heinz Kellers das Ruder beim Sportclub. Personelle Änderungen führten letztendlich Waldniel wieder in ruhiges Fahrwasser – mit dem Resultat Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Mit dem derzeitigen sechsten Platz ist das Team zweitbester Aufsteiger und wird auch anhand der bisher gezeigten Leistung sicherlich mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Um Trainer Björn Kox hatte es einst Tumulte im Klub gegeben. Also wurde die Reißleine gezogen und Kox durch Michael Holthausen ersetzt. „Das war ein absoluter Glücksgriff für uns und die Mannschaft“, sagt Reiners. „Heinz Kellers hat das alles mehr oder weniger ins Rollen gebracht. Manfred Finke, unser Sportlicher Leiter, und ich waren uns nach dem Kennenlernen einig, dass Holthausen zu uns passt. Und er hat uns nicht enttäuscht.“

Finke hat ein Auge auch auf die Reserveteams und den Jugendbereich. „Wir legen viel Wert auf die Jugendarbeit, denn von dort kommt unser Nachwuchs für den Seniorenbereich, und wir wollen die Jungs gerne an uns binden. Wir sind hier im Umkreis der einzige Verein, der im Jugendbereich vollkommen autark agiert“, erklärt der Sportliche Leiter.

Der Rückkehrer in die Bezirksliga kann mit dem bisherigen Saisonverlauf recht zufrieden sein. Drei Siege stehen drei Niederlagen bei einem Unentschieden entgegen. „Wir hätten eigentlich mehr Punkte haben können, da die Niederlagen allesamt vermeidbar gewesen sind“, erklären die Verantwortlichen unisono und unabhängig voneinander. „Das sind eigentlich nur Konzentrationsfehler, die zu Gegentoren führten. Auch der 6:3-Erfolg beim Rheydter SV war nicht so deutlich, wie es das Ergebnis aussagt und steht symbolisch auch für die erfolgten Niederlagen“, analysiert Finke den Saisonbeginn. „Aber wir vertrauen Michael Holthausen und seinem Co-Trainer Tobias Reichardt vollkommen. Ein Wort noch zu Reichardt, der sicherlich auch als hauptverantwortlicher Trainer in Zukunft seinen Weg machen wird“, sagt Finke weiter.

Holthausen scheint in Waldniel sein Glück gefunden zu haben. Eine herrliche Anlage, ein Vorstand, der hinter ihm steht, einen hervorragenden Co-Trainer an seiner Seite und nicht zu vergessen die Mannschaft, die für die sportliche Führung sicherlich durchs Feuer gehen würde. Dann könnte das mittel- bis langfristig ausgegebene Ziel Landesliga vielleicht schneller als erwartet erreicht werden.