Fußball-Landesliga: VSF Amern vor Heimspiel gegen den Rather SV

Fußball-Landesliga : VSF Amern in ungewohnter Lage

Der Fußball-Landesligist aus Schwalmtal empfängt den Rather SV.

Für die Fans, die Aktiven und die Verantwortlichen bei den VSF Amern ist der Blick auf die Tabelle nach wie vor ungewohnt. Nach zehn Spielen der laufenden Landesliga-Spielzeit halten sich die Abstiegskampf gewohnten VSF-Fußballer aus dem Tabellenkeller fern und rangieren auf dem starken sechsten Platz. Und es besteht durchaus die Chance, dass sich das Team in den kommenden Wochen in der oberen Tabellenhälfte halten kann. „Das ist eine spannende Geschichte“, sagt Amerns Trainer Willi Kehrberg vor dem Spiel der VSF am Sonntag gegen den Rather SV.

„Das Heimspiel bietet uns die Chance, uns im einstelligen Bereich festzusetzen. Für Amerner Verhältnisse haben wir einen guten Start hingelegt. Es gibt jetzt keinen Grund, nicht dran zu bleiben. Wir können selbstbewusst auftreten“, sagt Kehrberg. Er hofft, dass seine Spieler das genauso sehen. In Gestalt des Rather SV kommt allerdings ein Gegner ins Rösler-Stadion, der den VSF in der vergangenen Saison überhaupt nicht behagte. „Wir hatten in beiden Spielen keine Chance und haben beide hochverdient verloren“, erinnert sich der Trainer. Der Spielfilm verlief ähnlich. Die VSF handelten sich jeweils ein Gegentor ein und bissen sich dann an den defensivstarken Rathern die Zähne aus. „Wenn die mal in Führung gehen, wird es schwer“, meint Kehrberg.

Gegentore zu verhindern, wird eine wichtige Aufgabe der nahen und ferneren Zukunft sein. Der Blick auf die VSF-Defensive verdeutlicht das. Das Team weist aus den jüngsten drei Meisterschaftsspielen ein Torverhältnis von 12:12 auf. Mit insgesamt 20 Gegentoren sind die VSF der Exot in den oberen Tabellenregionen. Natürlich wiegen das die 23 geschossenen Tore auf, doch es bleibt defensives Steigerungspotenzial. „Wenn wir wie in Süchteln drei Tore rein lassen, bedeutet das, dass der Gegner mindestens fünf, sechs hochkarätige Chancen hatte. Das ist zu viel“, analysiert der Trainer. Es bleibt also durchaus viel zu tun, um die aktuelle Position zu bestätigen.

Zum Personal Ausfälle: Tobias Gorgs (vier Wochen Sperre); Rückkehrer: Nico Wehner und Rei Mukodaka sind wieder voll belastbar.

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