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Handball: Für den TVL nimmt der Druck im Abstiegskampf zu

Handball : Für den TVL nimmt der Druck im Abstiegskampf zu

Die Oberliga-Handballer des TV Lobberich unternehmen heute (19.30 Uhr), ausnahmsweise in der Halle an der Süchtelner Straße, gegen Mettmann-Sport den nächsten Anlauf, um sich im Kampf gegen den Abstieg aus der Oberliga Luft zu verschaffen. Nach dem bitteren Auftritt bei der 22:32-Niederlage gegen die DJK Unitas Haan vor Wochenfrist geht es für die Lobbericher vor allem darum, wieder in den Kampfmodus zu finden. "Es ist eine schwierige Situation und ich hoffe, dass meine Spieler wach werden", sagt Trainer Goran Sopov.

Zum Auftakt der Rückrunde muss die halbe Liga das Tabellenende im Visier halten -die Lobbericher besonders. Sie gehen als Drittletzter mit zwei Punkten Vorsprung auf den Vorletzten aus Überruhr und drei Punkten Abstand zum Schlusslicht aus Vorst in die letzten 13 Spiele. "Vorst hat mit dem Sieg gegen Neukirchen ein Zeichen gesetzt. Es ist alles eng. Wir müssen die Punkte unbedingt gewinnen", sagt Sopov. Das ist allerdings ein ganz ambitioniertes Ziel, denn der Tabellensechste Mettmann-Sport ist gut und ausgeglichen besetzt. "Sie haben sehr erfahrene und gute Rückraumspieler mit einer enormen Durchschlagskraft", berichtet der Lobbericher Trainer. Bastian Munkel, der aus Schalksmühle kam, zählte beispielsweise dazu, genauso wie der ehemalige Krefelder André Loschinski oder Tim Wittenberg und Sören Falkenberg. Auch Vincent Widera, der offenbar vor einer Rückkehr zu seinem ehemaligen Verein TSV Kaldenkirchen steht, gehört zum breiten Spektrum der großgewachsenen Mettmanner Rückraumspieler.

Sopov hofft, dass sich seine Mannschaft dem Druck erwehren kann. "Wir müssen Kampf und Konzentration in die Waagschale werfen. Wenn nur einer ausfällt, reicht es nicht. Es reicht auch nicht, wenn wir nur eine gute Halbzeit spielen. Wir müssen 60 Minuten hochkonzentriert bleiben", erklärt Sopov.

(wiwo)