Frauenteams aus dem Grenzland in der Handball-Verbandsliga

Handball-Verbandsliga : ASV-Frauen nach Derby-Niederlage abgestiegen

Nach der Derbyniederlage gegen Waldniel geht’s für Süchteln in die Landesliga.

Das Derby in der Handball-Verbandsliga der Frauen gewann der SC Waldniel beim ASV Süchteln mit 25:21, womit die Süchtelnerinnen als erster Absteiger feststehen. „Wir haben sehr hektisch gespielt, wodurch viele technische Fehler entstanden sind. Wir haben uns im Angriff viele unvorbereitete Würfe genommen und in der Abwehr die Außenspielerinnen nicht in den Griff bekommen“, sagte Süchtelns Trainer Christoph Muth. Bis zur 45. Minute war das Spiel noch ausgeglichen. Erst dann konnte Waldniel deutlicher in Führung gehen. „Wir haben uns das Leben teilweise selber schwer gemacht, indem wir viele Pfostenwürfe hatten. Das Spiel haben wir durch Kampf und Ehrgeiz gewonnen“, so Waldniels Trainer Elmar Gronsfeld. Für den ASV trafen: Wingert (9), Burgtorff, Aegerter (je 3), Schuren, Benders (je 2), Knobe und Sturm (je 1). Die Tore des SC Waldniel erzielten: Paulsen, Opitz (je 5), Deilen (4), Theven, Klein, Hillers (je 3), Drenker und Jentges (je 1).

Die zweite Damenmannschaft des TV Lobberich unterlag dem Tabellenzweiten TV Borken am Sonntagmorgen ganz knappe mit 23:24. Über die gesamte Spieldauer konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen, Lobberich behielt aber bis zum 22:21 in der 56. Minute die Oberhand. „Wir haben zwischenzeitlich mit 21:17 geführt, dann aber einige Chancen nicht genutzt, so dass Borken in Führung gehen konnte. Letztendlich haben uns die Alternativen am Ende gefehlt. Ich bin trotzdem stolz auf meine Mädels. Sie haben eine tolle kämpferische Leistung gezeigt“, sagte Lobberichs Trainer Harald Orbon. Er hatte ein besonderes Lob für Julia Glasmachers übrig, die aus seiner Sicht ein super Spiel gemacht hat. Für den TV Lobberich trafen: Glasmachers, Kössl (je 7), Klein (3), Cremers, Perau (je 2), Stöcker und Otten (je 1).

Die Damen des TSV Kaldenkirchen unterlagen dem Uedemer TuS vor eigenem Publikum mit 10:20 (5:8). „Das heute war absolute Arbeitsverweigerung. Wir haben nur technische Fehler und Fehlwürfe produziert. Das war das schlechteste Spiel von uns seit zwei Jahren“, berichtete Trainer Maik Tötsches. Von der ersten Minute an lag der TSV immer hinten und hatte auch zu keiner Zeit die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Es trafen: Faervers, Ortz, Mora, Engels (je 2), Petsche und Van Hoof (je 1).

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