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Frauen-Fußball mit TuRa Brüggen und TSV Kaldenkirchen

Frauen-Fußball : Brüggener Frauen im Pech

Die Niederrheinliga-Kickerinnen der TuRa unterlagen 1:2 in Hemmerden. Nettetal war in der Landesliga mit dem 1:1 gegen Rees zufrieden. Bezirksligist Dülken siegte.

Die Niederrheinliga-Fußballerinnen von TuRa Brüggen müssen weiter auf den ersten Sieg warten. Beim SV Hemmerden spielten die Schützlinge von Wolfgang Maes zwar richtig gut mit, mussten am Ende aber mit 1:2 die achte Saisonniederlage einstecken.

„Ich kann meinen Mädels keinen Vorwurf machen“, sagte Maes. „Man konnte heute wirklich nicht merken, welche Mannschaft ganz oben und unten steht. Aber wenn man schon im Keller ist, dann ist einem bekanntlich das Glück nicht sonderlich hold.“ Die Brüggenerinnen zeigten beim Zweiten keinerlei Respekt und spielten bis zur Pause mehr als nur gut mit, wenngleich sich auf beiden Seiten kaum Torchancen ergaben. „Der Rückstand kurz vor der Pause tat dann schon weh“, gestand Wolfgang Maes. Doch seine Mädels spielten auch nach der Pause gut mit und trafen durch Pilar Stüttgen zum Ausgleich. Am Ende brachte ein abgefälschter Schuss dem SV Hemmerden den Sieg.

Im Spitzenspiel der Landesliga trennte sich der Vierte Union Nettetal vom Dritten SV Rees mit einem am Ende gerechten 1:1. „Wenn man das Spiel Revue passieren lässt, fühlt sich das 1:1 am Ende wie ein Sieg an“, sagte Nettetals Trainer Stefan Terporten. Nach dem frühen Rückstand verschoss Anna Königshaus zunächst einen Elfmeter, ehe Lena Wessling kurz vor der Pause das 1:1 markierte. „Nach dem Wechsel gerieten wir dann aber mächtig unter Druck und können uns bei unser Schlussfrau Vicki Kall bedanken“, so Terporten weiter. Liga-Kollege TSV Kaldenkirchen spielte beim Zweiten Borussia Bocholt II richtig gut mit, musste am Ende aber eine 0:2 einstecken.

In der Bezirksliga spielt sich der Dülkener FC immer näher an den Spitzenreiter heran. Gegen den Sechsten Odenkirchen gewannen die Spielerinnen von Stefan Krahnen mit 3:1. Jana Krahnen brachte den DFC vor der Pause in Führung, die jedoch nur wenig später ausgeglichen wurde. Nach dem Wechsel machte Lena Wenzelewski durch einen Doppelschlag den Sieg perfekt.