Frauen-Fußball mit TuRa Brüggen und TSV Kaldenkirchen und SC Union Nettetal

Frauen-Fußball : Frauenteams bleiben ohne Sieg

Die heimischen Fußballerinnen in der Niederrheinliga und Landesliga gingen komplett leer aus. Nur in der Bezirksliga gelang Dülken in Anrath ein Punktgewinn.

Noch drei Begegnungen müssen die Spielerinnen von Niederrheinliga-Schlusslicht TuRa Brüggen hinter sich bringen, dann ist endgültig das „Abenteuer Niederrheinliga“ Geschichte. Denn nach der nächsten Schlappe, diesmal 0:10 gegen die Spvg. Steele, bleiben die Fußballerinnen von Trainer Wolfgang Maes weiter das einzige Team, das in der laufenden Saison kein einziges Spiel gewinnen konnte. Gleichzeitig trafen die Brüggenerinnen in bisher 23 Spielen nur zehnmal (!) ins Schwarze, kassierten dafür gleich 116 Gegentore.

„Noch drei Spiele müssen wir irgendwie hinbekommen“, sagte Maes. „Dann einen dicken Schlusstrich unter die Liga machen und schauen, wie es dann bei uns weiter geht.“ Gegen Steele lagen die Brüggenerinnen schon nach einer Viertelstunde mit 0:3 hinten. Keinen schönen Sonntag erlebten auch die beiden Landesligisten aus dem Grenzland. Der Tabellenvierte Union Nettetal ging bei der DJK Barlo mit 2:6 baden, der TSV Kaldenkirchen verlor beim abstiegsgefährdeten Drittletzten SV Brünen mit 1:4. Das Gute: Beide Mannschaften haben den Klassenerhalt schon längst sicher. Die Nettetalerinnen hielten zunächst gut mit, fingen sich aber bei jedem ernsthaften Gegenangriff entsprechende Gegentreffer ein. Zwar schaffte Theresa Mertens noch den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer, doch auch nach dem Wechsel blieb das Nettetaler Spiel ziemlich blass. Das zweite Union-Tor erzielte Anna Königshausen.

Nach dem 3:2-Sieg im Nachholspiel am Donnerstag bei GW Lankern lief es für den TSV Kaldenkirchen am Sonntag in Brünen nicht unbedingt rund, so dass Trainerin Mareijke Hardt die Niederlage gerade einmal nur als „kleinen Betriebsunfall“ einstufen konnte.

In der Bezirksliga holte der Dülkener FC bei Viktoria Anrath ein 1:1. „Wir haben den hoch verdienten Ausgleich gemacht“, freute sich Trainer Stefan Krahnen nach der Partie. Das 1:1 markierte seine Tochter Jana Krahnen.

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