Frauen-Fußball: Borussia Mönchengladbach gewinnt 3:0 gegen Bayern München II

Frauen-Fußball : Nettetals Frauen geben nach 2:0 noch Punkte ab

Union musste sich in der Lanesliga gegen die DJK Barlo letztlich mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Der TSV Kaldenkirchen feierte dagegen einen Auswärtssieg. Auch Borussias Frauen waren in der Zweiten Bundesliga erfolgreich.

Mit dem dritten Heimsieg in Folge sind Borussias Frauen in der Zweiten Bundesliga auf den vierten Tabellenplatz geklettert. Gegen die Zweitvertretung des FC Bayern München gab es für die Mannschaft von Cheftrainer René Krienen ein am Ende deutliches 3:0 (0:0). In einem Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Gelegenheiten hatten, präsentierte sich Borussia als das effektivere Team. In der 57. Minute setzte sich Carolin Corres auf dem linken Flügel im Laufduell durch, ehe ihre anschließende Flanke abgefälscht wurde und sich ins Tor senkte. 13 Minuten später erzielte Kim Everaerts den zweiten Gladbacher Treffer, und in der 79. Minute sorgte Amelie Bohnen nach einem Eckball für den Endstand.

In der Landesliga ist der TSV Kaldenkirchen mit einem 3:1-Auswärtserfolg auf den zweiten Tabellenplatz gesprungen. Die Tore für die Mannschaft von Trainerin Marijke Hardt erzielten gegen den GSV Moers II Sina Mürmanns und Christel Behr, zunächst fiel das 1:0 jedoch durch ein Eigentor der Gastgeberinnen. „Das war ein Arbeitssieg“, sagte Hardt. „Wir waren die bessere Mannschaft, haben jedoch einige Chancen liegen gelassen.“

Stefan Terporten, Trainer des SC Union Nettetal, resümierte derweil nach dem 2:2 gegen die DJK Barlo: „Wir sind klasse gestartet und verdient 2:0 in Führung. Wir haben jedoch verpasst, den Deckel vorzeitig drauf zu machen.“ Noch vor der Pause kassierte Union den Anschlusstreffer, nachdem sie durch Lena Wesseing und ein Eigentor in Führung gegangen waren. „Im zweiten Durchgang liefen wir zu viel hinterher. Das Ergebnis ist daher gerecht“, sagte Terporten. Bereits unter der Woche unterlag die TuRa Brüggen dem PSV Wesel 0:7. Für die Elf von Trainer Wolfgang Maes war dies ein herber Rückschlag.