Frauen des TV Lobberich vor dem Heimspiel gegen die HSG Bergische Panther

Handball-Oberliga : TVL-Frauen können mit Sieg nach oben schauen

Nächster Gegner für die Lobbericher Oberliga-Handballerinnen ist am Sonntag daheim die HSG Bergische Panther.

Für die Handballfrauen des TV Lobberich steht am Sonntag in der Oberliga ein richtungweisendes Spiel auf dem Programm, wenn sie den Tabellennnachbarn HSG Bergische Panther empfangen. Bei einem Sieg können die Schützlinge von Trainer Marcel Schatten an den Oberbergischen vorbeiziehen und den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herstellen. „In letzter Zeit konnten wir uns deutlich vom Tabellenende absetzen, aber wir müssen immer noch etwas aufpassen, denn in den kommenden Wochen treffen häufig Mannschaften aus dem unteren Bereich aufeinander und werden punkten“, erklärt Schatten.

Die Gastgeberinnen werden hochmotiviert an diese Aufgabe herangehen, kassierten sie im Hinspiel doch eine deutliche 25:31-Niederlage. Um Wiedergutmachung zu betreiben, müssen sie allerdings die Wirkungskreise von Jennifer Jürgens einengen. „Sie ist die beste Angreiferin der Liga und extrem torgefährlich“, warnt Schatten. „Deshalb ist es wichtig, dass wir in der Abwehr sehr konzentriert arbeiten. Dazu brauchen wir auch Aggressivität und Kommunikation.“ Die Panther weisen nicht nur den zweitbesten Angriff der Liga auf, auch was die meisten Gegentore anbelangt rangieren sie an zweiter Stelle. „In der Offensive müssen wir konsequent auf unsere Spielsysteme vertrauen“, so Schatten. „Wenn wir dann die sich bietenden Chancen nutzen, haben wir gute Chancen. Ich habe einfach richtig Bock, die beiden Punkte zu holen.“

Am Sonntag muss Lobberich auf die beruflich verhinderten Carolin Baaken und Katharina Weiss verzichten, außerdem wird Merit Liedtke fehlen, die sich im jüngsten Spiel am Daumen verletzte. Der lange Riss wurde genäht und ist noch nicht zugeheilt. Dafür werden aus der zweiten Mannschaft Sarah Mähler und Pia Klein aushelfen.

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