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Frauen des Rheydter TV und TV Lobberich im Einsatz

Frauenhandball-Oberliga : Rheydter TV feiert bereits den siebten Sieg in Folge

Der TV Lobberich beendete seine Mini-Krise und wusste beim 27:22-Erfolg über den TV Biefang über weite Strecken der Partie zu glänzen.

Einmal mehr stellte der Rheydter TV in der Oberliga seine tolle Form unter Beweis, demontierte die Zweitvertretung des HSV Solingen/Gräfrath mit 32:23 (13:8) und kletterte dank der Niederlage von Hiesfeld/Aldenrade gegen Witzhelden auf den zweiten Tabellenplatz.

Es war wieder einmal eine sehr souveräne Vorstellung, und die positive Entwicklung jeder einzelnen Spielerin geht weiter voran. Bestes Beispiel ist Ricarda Linevondenberg, die sich mehr und mehr zur Goalgetterin entwickelt, was insbesondere deshalb äußerst bemerkenswert ist, als sie als Rechtshänderin auf Rechtsaußen spielt und damit einen extrem ungünstigen Wurfwinkel bei ihren Versuchen hat. Stark war gegen die Oberbergischen die mannschaftliche Geschlossenheit, was sich in der Defensive sehr stark bemerkbar machte, denn das Zusammenspiel mit Abwehr und Torhüterinnen war aller Ehren wert. „Das hat die Mannschaft heute wieder sehr gut gemacht“, freute sich Trainer Manfred Wählen. „Es ist schön zu sehen, dass wir mittlerweile sehr konstant auftreten. RTV-Torschützinnen: Sonja Monjean (9), Ricarda Linevondenberg (8), Tabea Schmidt (4), Laura Stemmer (4/2), Nicole Andes (3), Suzana Ramj und Sabrina Schmitz (je 2).

Nach zuletzt zwei Niederlagen fand nun auch der TV Lobberich wieder zurück in die Spur und gewann gegen den TV Biefang souverän und verdient mit 27:22 (11:8). Die Gastgeberinnen erwischten einen schwungvollen Start und lieferten in den ersten 20 Minuten eine fast fehlerlose Leistung ab, ehe sie etwas nachließen und Biefang verkürzen konnte. Nach dem Seitenwechsel ein identisches Bild: Lobberich beherrschte das Geschehen nach Belieben, baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Erst ab Mitte der zweiten Halbzeit schaltete der TVL ein paar Gänge zurück. In der Folgezeit gab es zwar den einen oder anderen Fehler, aber Lobberich geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, den Sieg noch aus den Händen zu geben. „Natürlich wünscht man sich als Trainer, dass über die gesamte Spielzeit das Potenzial abgerufen wird, aber das ist heute Jammern auf hohem Niveau“, so Trainer Marcel Schatten. TVL-Torschützinnen: Kyra Mannheim (8), Melanie Ensen (6/2), Katharina Weiss (6/3), Anna Kössl (3), Anna Otten (2), Nadine Ensen und Pauline Sirries.