Fortuna Dilkrath vor Heimspiel gegen den Dülkener FC

Fußball-Bezirksliga : Dilkrath zittert vor Abstiegsgespenst

Mit einer Heimniederlage im Derby gegen den Dülkener FC würden die Dilkrather weiter abrutschen. Die Abstiegsränge kämen gefährlich nah.

Nach dem 2:2 in Mennrath im November, das aus Dilkrather Sicht obendrein sehr unglücklich verlief, hätten wohl die Wenigsten damit gerechnet, dass das Wort Abstieg noch einmal in Verbindung mit der Fortuna gebracht werden könnte. Doch nach nur einem Sieg aus den folgenden fünf Partien in der Fußball-Bezirksliga ist genau dies vor dem Derby daheim gegen den Dülkener FC der Fall.

„Wir hätten noch ewig spielen können und hätten kein Tor gemacht“, sagt Dilkraths Coach Thomas Richter mit Blick auf die Schlappe beim SSV Strümp. Und durch das 0:3 beträgt der Vorsprung seiner Mannschaft auf Relegationsplatz 15 nur noch sechs Zähler - und den belegt ausgerechnet der DFC. Für Motivation braucht Richter da nicht zu sorgen. „Wir haben absolut keine Lust, doch noch da unten reinzurutschen. Zudem haben wir etwas wiedergutzumachen“, sagt er angesichts der 2:4-Niederlage im Hinspiel. Allerdings drohen dem Tabellenneunten erneut die Ausfälle einiger Leistungsträger. In Kapitän Marvin Holthausen und Stürmer Moritz Münten sind zwei Stammspieler angeschlagen, zudem plagen sich auch Malte Laumen (Knie) und Rico Hildebrand (Fuß) mit Problemen herum - ganz zu Schweigen von den Spielern, die bereits seit geraumer Zeit außer Gefecht sind.

Doch auch beim DFC fehlen wichtige Akteure. Niclas Kellers weilt im Urlaub, Andy-Björn Schmitt ist gesperrt und Sascha Lochner hat sich den Fuß gebrochen und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen. Darüber hinaus haben Dominik Vaasen und Patrick „Peppi“ Hinz noch Trainingsrückstand und kommen noch nicht für einen Einsatz infrage. „Mir stehen gerade einmal elf fitte Spieler zur Verfügung. Deshalb ist jeder Punkt, den wir in Dilkrath mitnehmen, ein gewonnener“, sagt der 38-Jährige. Insgeheim wird er sich aber natürlich einen Sieg wünschen, denn in diesem Fall würde der Aufsteiger den Rückstand auf Dilkrath auf drei Punkte verkürzen - und der Abstiegskampf wäre unverhofft um eine Mannschaft reicher.

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