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Finalsieg der VSF Amern gegen Fortuna Dilkrath bei Schwalmtaler Hallenmeisterschaften

Hallenfußball : Nervenstark im Neunmeterschießen

Landesligist VSF Amern gewinnt die Hallen-Schwalmtalmeisterschaften, die Entscheidung gegen Rekordsieger Dilkrath fällt aber erst nach der regulären Spielzeit.

Landesligist VSF Amern ist bei den Hallen-Schwalmtalmeisterschaften seiner Favoritenrolle gerecht geworden und besiegte im Finale den Rekord-Schwalmtalmeister Fortuna Dilkrath 4:3 – jedoch erst nach Neunmeter­schie­ßen. „Na klar freuen wir uns, dass wir den Titel geholt haben“, sagte VSF-Sportchef Toni van Dalen. „Aber wir hatten auch ein Quäntchen mehr Glück, da wir sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel erst mit einem Neunmeterschießen gewinnen konnten.“

Mit diesem Erfolg ist das Kapitel „Hallenfußball 2020“ für den Landesligisten schon wieder Geschichte. Denn am Masters in Dülken wird er erneut nicht teilnehmen. „Das geht zu nah an die Meisterschaft draußen heran“, sagte van Dalen. „Wir müssen noch ein Nachholspiel bestreiten.“ Den dritten Platz holte Titelverteidiger SC Waldniel mit einem 4:0 gegen die TSF Bracht und nimmt nun wie Dilkrath am 29. Volksbank-Masters in knapp zwei Wochen in Dülken teil.

In den Vorrunden dominierte allen voran Waldniel, das in der ersten Gruppe alle vier Partien klar gewann. Erst im letzten Spiel überholten die TSF Bracht mit einem 3:1 gegen Born TuRa Brüggen und standen damit ebenfalls im Halbfinale. Rang drei ging an Brüggen vor dem Dülkener FC und Jungblut Born. In der anderen Gruppe setzten sich die späteren Finalisten Dilkrath und Amern klar durch. Auf den Plätzen folgten der VfB Korschenbroich vor dem TSV Boisheim und SC Waldniel II.

Im ersten Halbfinale ließ Fortuna Dilkrath, das erstmals unter der Regie des frisch verpflichteten Cheftrainers Tommy Offermanns spielte, nichts anbrennen und besiegte Bracht durch die Tore von Ilir Tahiri, Janis Ungerer, Marvin Holthausen und Aron Dehghan 4:0. Im anderen Semifinale zwischen Amern und Waldniel ging es schon wesentlich spannender zu. Dabei sah es so aus, als ob Waldniel früh den Sack zu seinen Gunsten zumachen könnte. Schnell lagen die SCer durch die Tore von Stefan Heinrichs, Dominik Vaassen und Jan Beerens 3:0 in Führung. Doch dann kam der Landesligist in Schwung und glich durch Karim Sharaf, Ken Sugawara und Johannes Hamacher noch aus – Neunmeter­schie­ßen. Dort zeigten die Amerner bessere Nerven und setzten sich 7:6 durch.

Im Spiel um den dritten Platz gegen die TSF Bracht dominierte Waldniel und holte den Bronzeplatz mit einem 4:0-Erfolg und den Toren von Robin Hürckmans, Daniel Hank, Robin Beckers und Stefan Heinrichs. Im anschließenden Finale zwischen Amern und Dilkrath schoss Karim Sharaf Amern mit 1:0 in Führung, doch wenig später glich Marvin Holthausen aus. Weitere Tore während der regulären Spielzeit blieben aus. Im Neunmeterschießen hatte Amern dann die Nase vorne.

„Im letzten Jahr haben wir auch das Finale gegen Waldniel knapp verloren, haben dann aber das Masters gewonnen“, sagte Dilkraths Sportchef Stephan Laumen. „Da hätten wir diesmal sicherlich auch nichts gegen.“