Favoriten ASV Süchteln und VSF Amern beim Grenzland-Cup weiter

Fußball : Favoriten beim Grenzland-Cup weiter

Die Landesligisten ASV Süchteln und VSF Amern zogen als Gruppensieger ins Halbfinale ein. In Gruppe C sorgte der SC Waldniel für eine kleine Überraschung. Das letzte Team für die Vorschlussrunde wird am Mittwoch ermittelt.

Am Wochenende startete der Grenzland-Cup in seine zweite Auflage. Während sich in den ersten beiden Gruppen in Gestalt der beiden Landesligisten VSF Amern und ASV Süchteln die Favoriten durchsetzten, gab es in Gruppe C mit dem klaren Sieg des A-Ligisten SC Waldniel eine kleine Überraschung.

Der erste Auftritt von Fabian Wiegers als Süchtelner Cheftrainer kann durchaus als gelungen bezeichnet werden. Im Eröffnungsspiel am Samstagnachmittag hatte der ASV gegen Concordia Viersen keine Probleme und machte das halbe Dutzend voll. „Dafür, dass wir mit dem runderneuerten Kader in der Woche vor den Spielen fünfmal trainiert haben, bin ich sehr zufrieden“, lobte Wiegers sein Team. Gerade der Auftritt gegen die offensivstarken Dilkrather, die er zwei Jahre lang trainiert hatte, imponierte dem 29-Jährigen. Einziger Wermutstropfen: Der Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 1:2. „Das kann aber passieren. Alles in allem ist der erste Eindruck gut und man kann jetzt schon sagen, dass wir bei den Neuzugängen alles richtig gemacht haben. Die Mannschaft ist jetzt schon sehr homogen und darauf kann man in den kommenden Wochen aufbauen.“ Am nächsten Samstag trifft der ASV dann im Halbfinale auf Ligakonkurrent Amern, auf den er auch im ersten Pflichtspiel des Jahres Anfang August im Niederrheinpokal treffen wird – für Wiegers ein erster „Gradmesser“.

Allerdings taten sich die VSF in der Gruppe B deutlich schwerer. Zwar besiegte die Auswahl von Willi Kehrberg TuRa Brüggen nach anfänglichen Problemen noch deutlich mit 4:1, im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg hatte der TDFV Viersen den Landesligisten allerdings am Rande einer Niederlage, die das Aus bedeutet hätte. Neuzugang Jeongwoo Choi hatte die Vereinigten Sportfreunde zwar früh in Führung gebracht, doch die Effektivität aus dem ersten Spiel ging in der Folge etwas verloren. So blieb der TDFV im Spiel und kam zwei Minuten vor dem Ende durch Rijad Tafilovic, der vom 1. FC Viersen gekommen war, tatsächlich zum Ausgleich. Um ein Haar wäre der 25-Jährige dann noch zum großen Helden geworden, doch sein Kopfball nach einer Ecke wurde auf der Linie geklärt und sicherte den Gastgebern den Einzug ins Halbfinale. „Wir haben uns in der schwersten Gruppe durchgesetzt, das ist erst einmal zufriedenstellend. Dennoch haben wir noch viel Arbeit vor uns“, resümierte VSF-Coach Willi Kehrberg nach der Vorrunde. „Natürlich wollen wir bei unserem Turnier gut abschneiden, in erster Linie geht es aber darum, bis zum Saisonstart eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen.“

Etwas überraschend setzte sich in Gestalt des SC Waldniel auch der zweite von drei Gastgebern durch. Der A-Ligist gewann in der Gruppe C seine Partien gegen den klassenhöheren SSV Grefrath (3:1) und den TSV Kaldenkirchen (2:0). „Das sah schon nach Fußball aus heute“, freute sich der sportliche Leiter Manfred Finke über das Weiterkommen. Allen voran Neuzugang Tim Güth überzeugte: Der 26-Jährige erzielte vier der fünf Waldnieler Treffer.

Der Halbfinalgegner des Sportclubs wird am kommenden Mittwoch ermittelt. Ab 19 Uhr kämpfen dann der Dülkener FC, die TSF Bracht und die Reserve der VSF Amern, die für SuS Schaag nachgerückt ist, in Amern um das letzte Ticket für die Endrunde, die am Samstag ab 15 Uhr ebenfalls im Rösler-Stadion steigt.

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