Erster Sieg für Duc Bui mit der A-Jugend des TV Lobberich

Jugend-Handball : Neuer Coach führt Lobberichs A-Jugend zum Sieg

Das Nachwuchs-Trio aus dem Grenzland erlebte einen völlig unterschiedlichen Start in die Saison der Handball-Oberliga.

Mit drei Nachwuchsmannschaften ist das Grenzland in der neuen Saison in der Handball-Oberliga vertreten. Genauso unterschiedlich wie die Vorbereitung verlief, verlief auch der erste Spieltag.

So feierte die männliche A-Jugend des TV Lobberich einen 24:21-Erfolg bei der JSG Hiesfeld/Aldenrade, obwohl sie bis vor zwei Wochen noch ohne Trainer dastand und die Vorbereitung dementsprechend alles andere als optimal war. Doch der neue Coach Duc Bui leistete mit seinem Team ganze Arbeit, obwohl er nach seinem Engagement beim VT Kempen zunächst eine Auszeit hatte nehmen wollen. „Ich habe Anfragen immer wieder abgelehnt. Als dann der TV Lobberich auf mich zukam und fragte, ob ich der neue Trainer der männlichen A-Jugend in der Oberliga sein möchte, kribbelte es wieder“, sagt Bui. Für die Saison gibt Bui das Ziel aus, die Jungs so weiterzuentwickeln, dass sie einen leichten Übergang zu den Senioren haben. „Wir haben eine starke Anfangsaufstellung, danach ist allerdings eine relativ große Lücke zu den anderen Spielern“, erklärt der Coach. Mit dem ersten Saisonspiel war der neue Trainer zufrieden, auch wenn die Jungs zwischenzeitlich zurücklagen.

Die männliche C-Jugend des TV Lobberich absolvierte hingegen eine sehr erfolgreiche Vorbereitung, verlor aber den Auftakt gegen den Bergischen HC mit 31:36. Neben den normalen Trainingseinheiten und zusätzlichen Laufeinheiten nahm die Mannschaft des Trainer-Duos Madeleine Hoffmann und Mattes Walter an diversen Vorbereitungsturnieren teil, damit die Lobbericher sich an die Härte in der Oberliga gewöhnen konnten. „Wir wollen uns während der Saison jetzt stetig weiterentwickeln und von Spiel zu Spiel denken“, so Trainerin Madeleine Hoffmann. Die Lobbericher verfügen über eine gesunde Mischung unterschiedlich intelligenter Spielertypen, zusätzlich sind die Jungs alle untereinander befreundet. „Das ist natürlich nicht von Nachteil. Wir werden einigen Mannschaften körperlich unterlegen sein. Diese Unterlegenheit wollen wir jedoch als unsere Stärke nutzen. Wir haben kleine schnelle Leute und versuchen die Sache spielerisch und über das Tempospiel zu lösen, um somit zum Erfolg zu kommen.“

Bei der weiblichen A-Jugend des ASV Süchteln verlief die Vorbereitung durchwachsen. Im ersten Saisonspiel gegen die TS Grefrath sicherte sich der ASV mit einem 26:26 immerhin den ersten Punkt. Durch die Ferien war es schwer, den sowieso schon kleinen Kader zusammenzubringen. Erst in den letzten drei Wochen lief es dann nach Plan. In zwei Testspielen holte die Mannschaft sich nochmal das letzte Selbstvertrauen. „Der Fokus liegt in der Saison auf der individuellen Entwicklung der Spielerinnen, damit der Anschluss an den Damenbereich gelingt. Aufgrund des kleinen Kaders wollen wir möglichst verletzungsfrei bleiben und am liebsten einen Platz im Mittelfeld erreichen. Wir müssen uns vor keinem Gegner fürchten“, erklärt Trainerin Elena Chiotopolous.

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