Fußball: Dülkener überlassen in Sachen Aufstieg nichts dem Zufall

Fußball : Dülkener überlassen in Sachen Aufstieg nichts dem Zufall

Für die DFC-Fußballer steht das Nachholspiel beim TuS Gellep an. In der Winterpause hat sich der A-Liga-Primus noch mal verstärkt.

Wenn der Trainer des A-Liga-Spitzenreiters Dülkener FC, Klaus Ernst, einen vorzeitigen sportlichen Wunsch zur Vollendung seines 50. Lebensjahres Anfang Oktober frei hätte, dann wäre das zweifelsfrei nur der Aufstieg mit seiner Mannschaft in die Fußball-Bezirksliga. Denn seit inzwischen mehr als sieben Jahren sind die Dülkener in der Kreisliga A abgetaucht. Ein Sieg am Sonntag im Nachholspiel beim Tabellenvierten TuS Gellep wäre ein wichtiger Schritt, um das ändern.

Timo Böken kommt aus Mönchengladbach zum DFC. Foto: Fupa

Die Zeiten, als der DFC hinter dem 1. FC Viersen sehr erfolgreich in der Landesliga die Fahnen aus dem Grenzland mit am höchsten hielt, sind längst Geschichte. Aber es wird immer wieder gerne über die guten, alten Zeiten gesprochen. Wie zuletzt beim Hallenmasters in Dülken, weil zahlreiche Fußballer aus der ehemaligen Landesliga-Truppe inzwischen in den unterschiedlichsten Funktionen im Verein tätig sind. "Wir stehen derzeit an der Spitze und natürlich lautet unser primäres Ziel, dass wir gerne aufsteigen würden", gesteht Klaus Ernst, der dieses Ziel vorige Saison mit seinen Mannen nur knapp verfehlte. "Es steigt aber nur ein Team auf, das macht die Aufgabe in dieser Saison nicht einfacher, zumal wir derzeit nur knapp die Tabelle anführen." Damit der DFC in den noch 16 ausstehenden Spielen weiter ganz oben mitmischen kann, wurde der ohnehin schon gute Kader im Winter noch einmal ein wenig aufgepeppt.

"Wir wollen auf keinen Fall irgendetwas dem Zufall überlassen", sagt Ernst, der den Verein jetzt genau zwei Jahre unter seinen Fittichen hat. Vom 1. FC Viersen ist der ehemalige Waldnieler Dominik Vaahsen in den Stadtgarten gekommen. Vom Gladbacher A-Ligisten Welate Roj wechselte Timo Böken nach Dülken und vom TSV Kaldenkirchen kehrte Roy Schneider zurück. Dülkens Trainer geht recht zuversichtlich in die Rückrunde. "Wir haben bis auf die Stadtmeisterschaften in Viersen, wo wir uns wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert haben, beim Erkelenzer und Kempener Hallenturnier jeweils als Zweiter wurden und auch beim eigenen Masters mit dem Weiterkommen ins Viertelfinale eine tolle Hallensaison hingelegt, die uns alle richtig zuversichtlich stimmt." Im Testspiel bezwangen die Dülkener zuletzt den Bezirksligisten SC Waldniel durch einen Doppelschlag von Patrick Hinz mit 2:0. Drei Tage vorher gab es ein 1:1 bei den Sportfreunden aus Neuwerk.

Und am Sonntag steht nun das Nachholspiel beim Tabellenvierten TuS Gellep auf dem Programm. "Die liegen nur fünf Punkte hinter uns und haben auch noch ein Spiel weniger auf dem Konto", sagt Klaus Ernst. "Die stehen nicht umsonst so weit oben. Gegen Gellep haben wir uns bislang nicht unbedingt gut aus der Affäre gezogen. Aber wir wollen das Spiel am Sonntag gewinnen." Auf dem Weg zur Partie am 18. Februar beim SV St. Tönis, das ursprünglich das erste Punktspiel des Jahres sein sollte, testet Dülken am kommenden Mittwoch noch mal. Es geht zum Landesligisten 1. FC Viersen. Das erste Spiel auf dem neuen Hybridrasen daheim im Stadtgarten, auf dem der DFC noch kein Spiel verloren hat, findet erst Ende Februar gegen den derzeitigen Achten OSV Meerbusch statt.

(man)
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