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Dülkener TC endgültig abgestiegen, Viersener THC hält die Klasse

Tennis : Auch der zweite VTHC-Anzug scheint zu passen

Ersatzgeschwächt verkauften sich die Viersener Tennisspieler beim Rochusclub teuer. Dülkens Abstieg ist endgültig besiegelt.

Jetzt können die Herren 55 des TC Dülken auch theoretisch nicht mehr den Abstieg aus der Niederrheinliga der Tennis-Winterrunde vermeiden. Nach der klaren 0:6-Heimniederlage gegen den starken Tabellenzweiten SC Rot-Weiß Remscheid können die Dülkener in Ruhe für die 1. Verbandsliga planen.

Ohne sechs Stammspieler hatten die Gastgeber nicht den Hauch einer Chance gegen die nahezu komplett angetretenen Gäste aus dem Bergischen Land. „Es sind keine Tränen geflossen, und wir haben uns mit einem gemeinsamen Abendessen mit unseren Remscheider Freunden versöhnlich aus der Liga verabschiedet“, sagte DTC-Kapitän Stephan Remigius schmunzelnd.

Ebenfalls verloren, aber den Klassenerhalt geschafft, haben dagegen die Herren des Viersener THC in der 1. Verbandsliga. Beim Tabellenführer Rochusclub Düsseldorf gab es ein 2:4. Der angeschlagen ins Match gegangene Sebastian Schlösser musste an Position eins verletzungsbedingt aufgeben. Der erst 17-jährige Fons van Saambeek stand nach seiner dreiwöchigen Tournee durch in Indien mit Teilnahmen an U18-Turniere in Neu Delhi und Kalkutta erstmals wieder im Team und bezwang in einem begeisternden Match Hermann Gertmann mit 3:6, 7:6 und 10:7. Auch die beiden 16-jährigen VTHC-Talente Mats von der Forst und Paul Feldmann, die beide aus der Reserve aufgerückt waren, lieferten bei ihren Niederlagen ansprechende Leistungen. Als Tabellenfünfter mit drei Punkte aus fünf Spielen haben die Viersener das Saisonziel Klassenverbleib geschafft, während der TC Blau-Weiß Dinslaken in die 2. Verbandsliga absteigen muss. „Der selbstbewusste Auftritt in Düsseldorf macht uns Mut und zeigt, dass auch der zweite Anzug durchaus passt. Wenn unsere verhinderten Spieler wieder dabei sind, stellen wir ein schlagkräftiges Team für die Freiluftsaison auf“, meinte VTHC-Teammanager Dietmar Orth