Dülkener FC vor dem Kellerduell beim VfB Uerdingen

Fußball-Bezirksliga : Abstiegskracher erwartet den Dülkener FC

Die Dülkener treten in der Fußball-Bezirksliga beim VfB Uerdingen an, einem direkten Nachbarn im Tabellenkeller. Der TDFV Viersen empfängt am Sonntag Fortuna Dilkrath zum Grenzland-Duell.

Allmählich biegt die Saison in der Fußball-Bezirksliga auf die Zielgerade ein. Und für fast alle Grenzland-Teams geht es in den verbleibenden acht Spielen noch um etwas. Die einzige Ausnahme bildet Fortuna Dilkrath, für die ein Lokalduell ansteht.

TDFV Viersen (5.) - DJK Fortuna Dilkrath (10.). Die Elf von Thomas Richter steht im Mittelfeld der Tabelle und wird weder in Sachen Aufstieg eingreifen können noch in Abstiegsnot geraten. Nächster Gegner ist das aktuell stärkste Grenzland-Team, der TDFV Viersen. Geht es nach Trainer Aytac Azmaz, ist die Saison auch für den Aufsteiger gelaufen, doch angesichts von nur sechs Zählern Rückstand auf den zweitplatzierten VfL Repelen scheint noch einiges möglich. So weit denkt Azmaz allerdings nicht. „Die Mannschaft befindet sich in einer herausragenden Verfassung“, sagt er, „und wenn wir unsere Leistung am Sonntag abrufen, dann können wir auch gegen Dilkrath bestehen.“ Für das Heimspiel stehen Safer Erdogan und Eric Tappiser wieder zur Verfügung.

VfB Uerdingen (15.) - Dülkener FC (16.). Ein absoluter Abstiegskracher erwartet den Dülkener FC. „Das ist kein Sechs-Punkte-Spiel, sondern ein Endspiel“, unterstreicht DFC-Coach Matthias Denneburg die Wichtigkeit des Duells der punktgleichen Teams. „Ein Sieg könnte sehr wichtig für die Moral sein und so müssen wir das Spiel auch angehen.“ Derweil dreht sich im Stadtgarten weiterhin fleißig das Personalkarussell: Patrick Hinz ist nach einer Sperre zwar wieder spielberechtigt, dafür hat sich der gerade erst wiedergenesene Yannick Rütten gegen den TDFV erneut verletzt. „Aber das ist irrelevant, genau wie die Frage, auf welchem Platz wir dort spielen. Es ist ein absolutes Charakterspiel, das über den Willen und die Bereitschaft entschieden werden wird. Es zählen nur drei Punkte“, sagt Matthias Denneburg.

VfL Tönisberg (3.) - TuRa Brüggen (18.). Das Ergebnis des direkten Duells der Kellerkinder wird auch die Brüggener brennend interessieren. Doch die haben nach drei ungeschlagenen Partien in Folge ein richtig dickes Brett zu bohren - es wartet der Tabellendritte auf das Schlusslicht. Und obwohl die Hausherren Personalprobleme plagen, bleibt TuRa-Trainer Jakob Scheller realistisch. „Es wird dadurch nicht einfacher“, sagt der 29-Jährige und meint mit Blick auf eine Äußerung des gegnerischen Trainers: „Wenn ich in die Zeitung schaue, könnte man fast meinen, wir seien Favorit. Aber man braucht ja nur mal auf die Tabelle zu schauen, um zu sehen, dass dem nicht so ist.“ Fehlen wird den Brüggenern am Sonntag weiterhin Marvin Löw, hinter dem Einsatz von Yannik Willemsen steht noch ein Fragezeichen.

SV Schwafheim (11.) - 1. FC Viersen 05 (6.). Die Personalprobleme der Viersener, vor allem im Offensivbereich, werden immer schlimmer: Neben André Seidel und Enrico Zentsch fällt auch Jonas Gomes dos Santos weiter aus, Nejat Kaya ist zudem weiterhin gesperrt. Zu allem Überfluss fehlt in Mesut Yanik (fünfte Gelbe Karte) noch ein Verteidiger. „Wir hatten zu Beginn der Rückrunde so einen starken Kader und reisen jetzt mit dem letzten Aufgebot nach Schwafheim“, sagt Trainer Klaus Fleßers. „Ich wüsste nicht, wie wir das Spiel am Sonntag gewinnen sollten. Vielleicht hilft eine Einzelaktion oder ein Standard.“ Die Misere der Viersener lässt sich tatsächlich an den fehlenden Offensivkräften festmachen: Seit Seidel fehlt, hat der 1. FC in fünf Partien gerade einmal fünf Tore erzielt, drei davon allein gegen den SV Budberg. Eine Statistik, die eines potenziellen Aufsteigers unwürdig ist.

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