Dressur-Team des Kreises Viersen startet beim CHIO Aachen

Reiten : Viersener Dressur-Reiter starten beim CHIO

Joelle Mihm, Viola Wilke, Nadine Winkel und Ina Tempel feiern in Aachen ihre Premiere als Equipe.

(off) Zum wiederholten Male hat die Dressurmannschaft des Pferdesportverbandes Kreises Viersen beim CHIO Aachen, dem weltgrößten Pferdefest, ihren Auftritt. Am Freitag, 19. Juli, reitet die Mannschaft um 20.45 Uhr zum Quadrillen-Championat ins Viereck des Dressur-Stadions ein. Zur Fangemeinde gehören u. a. Kreisvorsitzender Olaf Enger und Kreis-Sportwart Alex Thoenes. In Aachen schrieb die Viersener Equipe schon Geschichte, als sie mit Julia Bergemann (RFV Lobberich), Antonia Fernau (RV Graf Holk Grefrath), Rebekka Jütten und Bianca Sopha (beide RV St. Georg Helenabrunn) diese Prüfung 2012 und 2013 gewann, was danach keine Viersener Mannschaft mehr schaffte. 2015 und 2017 wurde eine Kreisauswahl Landesturniersieger und war dann immer beim Aachener Quadrillenturnier und vorn dabei, weil sie sich stets über das Landesturnier qualifizierte.

Den Viersener Erfolg 2018 mit Platz vier ritten Reneé Faatz (RV Seydlitz St. Tönis) mit Francis B, Daniela Mayer (RV St. Georg Helenabrunn) mit Donna Dynamite, Angelika Möllmann (RTS Butschenhof-Süchteln) mit El Gardo und Bianca Sopha (RV St. Georg Helenabrunn) mit Robbespierre heraus. In diesem Jahr bildete sich nun eine neue Equipe mit der aus Viersen kommenden Joelle Mihm (RV Graf Holk Grefrath, Rivaldo B), Viola Wilke (RFV Hubertus Anrath-Neersen, Robin Hood), die auch als starke Springreiterin bekannt ist, Nadine Winkel (RV Vorst, Santanus) und Ina Tempel (Dressur- und Springverein Kempen-St. Hubert, Ribiano), die am letzten Wochenende in Grefrath für einen Doppelsieg auf Ribiano und Friedrich T sorgte. Auf Aachen vorbereitet wurde die Mannschaft von der als Wertungsrichterin bekannte Birgit Gerstmann, die das Team auch vorstellt.

„Wir starten das erste Mal in dieser Konstellation und alle das erste Mal in Aachen. Natürlich sind wir alle aufgeregt, wie wir zusammen diese Prüfung reiten und harmonieren“, sagt Ina Tempel. Die Reiterinnen werden nach Ausführung und künstlerischer Gestaltung gewertet. „Wir haben eine neue Musik gewählt mit Melodien aus den 1990iger Jahren“, erzählt Tempel weiter. Die jetzige Kreis-Equipe bewegt sich auf dünner Personaldecke. „Wir können noch Dressurreiter, die die M-Basis beherrschen, gut gebrauchen.“

Mehr von RP ONLINE