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Lokalsport: Doppelspieltag: Regionalligist Süchteln besonders gefordert

Lokalsport : Doppelspieltag: Regionalligist Süchteln besonders gefordert

Mit einem Doppelspieltag geht es für den ASV Süchteln in der Tischtennis-Regionalliga weiter. Morgen (18.30 Uhr) steht das Spiel beim SC Buschhausen auf dem Programm, und einen Tag später (14 Uhr) geht es zu den TTF Bönen. Weil der Aufsteiger unbedingt punkten und in optimaler Verfassung beide Spiele bestreiten möchte, wird die Mannschaft nach dem ersten Spiel in Buschhausen übernachten und sich dann direkt auf den Weg nach Bönen machen.

"Das gibt uns die Möglichkeit, uns gut auf das Spiel einzustimmen", sagt ASV-Spitzenspieler Daniel Halcour. Teamgeist wird bei den Süchtelnern großgeschrieben. Wie wichtig die gegenseitige Unterstützung ist, wurde den Süchtelnern zuletzt von der TG Obertshausen bestätigt. "Nach dem 8:8 wurde von den Gastgebern auch unsere mannschaftlichen Geschlossenheit lobend anerkannt", erinnert sich Halcour. Buschhausen wurde vor der Saison häufig als Titelaspirant bezeichnet. Die eigenen Ansprüche haben aber nach der unerwartet hohen 4:9-Niederlage im Heimspiel gegen Union Velbert einen ersten Rückschlag erhalten. In der vergangenen Saison war der SC als Vizemeister schon dicht dran am Aufstieg in die 3. Bundesliga. Personell gab es nur eine Veränderung: Anton Adler (TTC Bönen) ersetzte Paul Freitag, der jetzt bei Liga-Konkurrent Bayer Uerdingen spielt. Süchteln kommt mit der Empfehlung von zwei Bezirksmeister-Titeln. Andreas Konzer gewann gegen Balazs Hutter im Einzel und beide gemeinsam das Doppel. Für Konzer ist die Fahrt nach Buschhausen eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Süchtelns Neuzugang trug in der vergangenen Saison das Trikot der Gastgeber. Halcour hat in Buschhausen keinen Punkt eingeplant, aber: "Wir sind der Underdog und wissen um unsere Stärke."

Anders sieht es in Bönen aus, wo der ASV wenigstens einen Zähler mitnehmen möchte. Süchteln ist sogar leicht favorisiert, weil die Westfalen ihre bisherigen drei Spiele verloren. Dies liegt vor allem daran, dass Neuzugang Florian Wagner derzeit nicht zur Verfügung steht. Der ehemalige Jugend-Nationalspieler weilt noch bis Anfang des nächsten Jahres in China. Auch Bönen muss tags zuvor zum Schläger greifen. Die TTF spielen beim TTC Lampertheim.

(hw)