Fußball: Dilkarth hofft auf die Wende im Schwalmtal-Derby

Fußball : Dilkarth hofft auf die Wende im Schwalmtal-Derby

Die Bezirksliga-Fußballer des Aufsteigers TuRa Brüggen reisen als Tabellenführer zum Titelaspiranten St. Tönis.

Auch am dritten Spieltag der Fußball-Bezirksliga steht ein Grenzland-Derby an. Die beiden Schwalmtaler Teams Dilkrath und Waldniel treffen schon heute um 18.15 Uhr aufeinander.

Fortuna Dilkrath (16.) - SC Waldniel (10.). Nach zwei Spielen hat die Mannschaft von Rainer Bruse noch keinen Zähler einfahren können. Vielleicht kommt da gerade das Schwalmtal-Duell zur rechten Zeit. Zwar warten die Dilkrather nun schon seit sieben Meisterschaftsspielen auf einen Sieg gegen Waldniel, doch in sechs Partien wurden zumindest die Punkte geteilt. Im Lager des SC Waldniel ist man hingegen erleichtert, dass nach dem missglückten Auftakt in Aldekerk gegen die TSF Bracht gewonnen wurde. "Das war die richtige Reaktion der Mannschaft am Mittwoch auf das erste Spiel", zeigte sich Trainer Hans Weecks zufrieden. Zumal sein Kader im Moment doch arg dezimiert daherkommt. So waren unter der Woche gerade einmal 13 Feldspieler einsatzbereit. Zu allem Überfluss kassierte Niclas Kellers, der als Innenverteidiger eingesetzt wurde, auch noch die Ampelkarte. Weecks wird also erneut gezwungen sein eine veränderte Defensivreihe aufzubieten. "Deshalb gehe ich auch davon aus, dass der Ausgang der Partie sehr knapp sein wird", so die Einschätzung des Gästetrainers. Zumindest in der Offensive gibt es nach Jan Beerens' Rücktritt vom Rücktritt einige Alternativen.

Teutonia St. Tönis (4.) - TuRa Brüggen (1.). Das der Landesligaabsteiger aus St. Tönis von Beginn an oben mitspielen würde, war von vielen Trainern und Verantwortlichen erwartet worden. Nach zwei Spieltagen steht allerdings auch Aufsteiger TuRa Brüggen noch mit einer reinen Weste an der Spitze des Tableaus. Folgerichtig wartet am Sonntag auf die Mannschaft des Trainergespanns Tscheslog/Offermanns nach zwei Lokalduellen ein echtes Topspiel. Und mit dem Schwung aus den beiden Derbyerfolgen rechnen sich die Mannen vom Vennberg auch in der Fremde etwas aus. Besonders im Spiel nach vorne sind die Brüggener in den ersten beiden Spielen stets brandgefährlich gewesen.

OSV Meerbusch (8.) - ASV Süchteln (3.). Aus Sicht von Süchtelns Trainer Heinrich Losing hätte der Saisonstart eigentlich nicht besser verlaufen können. Doch obwohl sein Team zwei Siege einfahren konnte, gibt es für den Übungsleiter genügend Ansatzpunkte, die es in den nächsten Wochen weiter zu verbessern gibt. Selbst beim deutlichen 4:1-Auswärtserfolg in Willich gab es für Losing wieder Dinge, die ihm nicht so gut gefielen. "Außer in der Phase vor und nach der Halbzeitpause haben wir es nicht geschafft, hinter die gegnerische Abwehrkette zu kommen. Dort gilt es dann, noch konsequenter zu sein und sich somit weitere Chancen zu erspielen." Der Gegner aus Meerbusch, der als Aufsteiger seine Heimpremiere mit 1:0 gewinnen konnte und auch unter der Woche in Wachtendonk am Punktgewinn schnupperte, ist ebenfalls ordentlich aus den Startlöchern gekommen.

TSF Bracht (14.) - 1. FC Mönchengladbach II (11.). Alles andere als zufrieden ist man nach zwei Niederlagen im Lager der TSF Bracht. Allerdings ist Trainer Markus Steffens auch noch weit davon entfernt, zu hart mit seiner Mannschaft in Gericht zu gehen. Schließlich gab es in den Spielen gegen Brüggen und Waldniel Phasen, mit denen er sehr zufrieden sein konnte. Über die gesamte Spielzeit gelang es jedoch bislang nicht, konstant zu agieren, was sich besonders an der fehlenden Stabilität in der Defensive bemerkbar gemacht hat. Aber dies ist nicht wirklich verwunderlich, schließlich fehlten zuletzt gleich fünf potentielle Startelfkandidaten urlaubsbedingt. "Es ist natürlich ärgerlich wenn man in der Vorbereitung den Kader fast immer zusammen hat und in den ersten Spielen dann nicht, aber gegen Gladbach wollen wir uns ein erstes Erfolgserlebnis holen," betont Steffens.

(fafr)
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