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Die VSF Amern nach dem Heimspiel gegen die SSVg Heiligenhaus

Fußball-Landesliga : Klare Heimniederlage für die VSF Amern

Der Fußball-Landesligist aus Schwalmtal unterlag daheim 1:4 gegen die SSVg Heiligenhaus. Doch so schlecht, wie es das Ergebnis glauben machen könnte, spielten die Amerner gar nicht.

Den VSF Amern scheint auf den letzten Metern etwas die Luft auszugehen. Am Sonntag unterlag der Fußball-Landesligist der SSVg Heiligenhaus mit daheim 1:4 (1:1). Doch ganz so deutlich, wie es das Ergebnis aussagt, war die Angelegenheit keineswegs.

Der Nachmittag begann für die Mannen von Willi Kehrberg denkbar schlecht: Acht Minuten waren absolviert, da trugen die Gäste einen Konter nach einer Amerner Ecke blendend vor und gingen somit in Führung. „Das ärgert mich, das müssen wir vorher schon zustellen“, haderte Kehrberg, der im Anschluss aber sah, wie sein Team sich schnell erholte und zum Ausgleich kam. Bruse bediente Gorgs mit einem Lupfer in den Strafraum, wo dieser zu Boden ging. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte souverän selbst (30.). „Zu diesem Zeitpunkt war absolut nicht davon auszugehen, dass wir das Spiel verlieren würden“, lobte der 56-Jährige die Leistung seiner Schützlinge. „Wir haben uns mit der Vielzahl an Umstellungen gut zurechtgefunden und uns auch nach dem Rückstand nicht beirren lassen.“

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Nach der Halbzeit machten die VSF dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Doch weil Tim Caspers am prächtig reagierenden Gästekeeper Kai Gröger scheiterte (53.), eröffnete sich im direkten Gegenzug Ahmet Tepebas die Chance auf die neuerliche SSVg-Führung, die er zu nutzen wusste. „Das Gegentor sorgte für totales Chaos“, erklärte Kehrberg. Und so war es erneut ein langer Ball, diesmal jedoch auf der anderen Abwehrseite der Amerner, der unterlaufen wurde und zum 1:3 führte (55.). Vor dem entscheidenden 1:4 waren sich Johannes Hamacher und Lars Bergner nicht einig, so dass der VSF-Schlussmann letztlich einen Schritt zu spät kam und einen Strafstoß verursachte, den Christos Karakitsos verwandelte (64.). Weil den Gastgebern in der Folge die Spritzigkeit fehlte, blieb es bei der auf dem Papier klaren Niederlage. „Durch die Umstellungen fehlten uns da einfach Möglichkeiten, die wir in Bestbesetzung vielleicht gehabt hätten“, gab Willi Kehrberg zu Protokoll.

Amern: Bergner - Wehner, Kleinen, Oelsner, Hamacher - Kawohl, Lobermeier, Fukuchi, Caspers - Gorgs, Bruse. Tore: 0:1 Kalkan (9.), 1:1 Gorgs (30., FE), 1:2 Tepebas (53.), 1:3 Wieczorek (55.), 1:4 Karakitsos (64., FE). Zuschauer: 50.