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Die VSF Amern in der Landesliga gegen Vohwinkel

Fußball-Landesliga : Die VSF feiern Arbeitssieg gegen Vohwinkel

Erst spät schoss Dominik Bischoff die Amerner Landesliga-Fußballer zu einem 2:0-Heimerfolg.

Ein bisschen war es die Vorahnung von Dominik Bischoff, ein wenig Glück, viel Können und vor allem Erlösung. Dominik Bischoff bescherte den VSF Amern mit zwei späten Toren in einem nicht sonderlich ansehnlichen Spiel einen verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den FSV Vohwinkel. Amerns Fußballer behaupten sich damit auf dem fünften Platz in der Landesliga.

Bischoff entschied die Partie in der 75. Minute. „Ich wusste, das Sosuke Fukuchi den Pass ins Zentrum chippen würde. Ich musste nur gucken, dass ich aus dem Abseits rauskam“, sagte Bischoff hinterher. Der VSF-Spielführer schlich sich unbeachtet von der Defensive der Gäste heran und stand dann goldrichtig, als der Ball des Japaners über Freund und Feind hinweg in den Strafraum fiel. Der 30-Jährige behielt die Ruhe und schob die Kugel durch die Beine des heranstürmenden Vohwinkeler Torhüters zum 1:0 ins Netz. „Zum Glück, denn das war kein gutes Spiel von uns, wirklich nicht“, meinte Bischoff. Zehn Minuten später war er erneut zur Stelle. Bischoff war auf der linken Seite freigespielt worden und nutzte den Freiraum mit einem platzierten Schuss zum 2:0.

Für Bischoff war es ein typischer Arbeitssieg. „Der Trainer hat uns an der Ehre gepackt und dann waren wir in der zweiten Halbzeit auch mutiger. Wir waren mental deutlich stärker als der Gegner“, berichtete Bischoff. Die erste Hälfte war in der Tat eher zum Vergessen. Die Amerner wollten den Gegner kommen lassen, doch der tat ihnen den Gefallen nicht. Also entwickelte sich ein zähes Ballgeschiebe ohne vernünftige Offensivaktionen. „Das lag nur an uns. Wir konnten sie einfach nicht beschäftigen. In der zweiten Hälfte haben wir die Bälle gefordert und waren deutlich besser im Spiel“, sagte Trainer Willi Kehrberg. Die VSF hätten auch höher gewinnen können, etwa als ein Kopfball von Daniel Friesen vor der Linie geklärt wurde.

Der Coach musste nach den Ausfällen von Daniel Kawohl, Dominik Kleinen, Johannes und Alex Hamacher sowie Ahmet Ilhan die Defensive kurzfristig komplett umbauen. Die eigentlich offensiv ausgerichteten Max Gotzen und Nico Wehner mussten somit als Außenverteidiger ran. Auch Joshua Odusina empfahl sich für weitere Einsätze. Der Nachwuchsstürmer sorgte in der Schlussphase für frischen Wind.

VSF: Bergner - Gotzen, Lambertz, Oelsner, Wehner (90. M. Lobermeier) - Friesen, Fukuchi, Bruse, Bischoff - Sakai (90. Akkaya), Mukodaka (71. Odusina). Tore: 1:0 Bischoff (75.), 2:0 Bischoff (85.). Zuschauer: 80