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Fußball: Die VSF Amern empfangen gut vorbereitet Velbert

Fußball : Die VSF Amern empfangen gut vorbereitet Velbert

Der Auftakt der VSF Amern im neuen Jahr hat es in sich. In den ersten Pflichtspielen bekommen es die Landesliga-Fußballer mit den Top Drei der Klasse zu tun. Los geht's morgen (15 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Tabellendritten SC Velbert. Nach Karneval kommt Spitzenreiter TSV Meerbusch, bevor es Ende des Monats nach Nettetal geht.

Amerns Trainer Willi Kehrberg kommt das Kräftemessen mit einem der Spitzenteams zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal ungelegen, weil kein Team wirklich einschätzen kann, wo es nach der kurzen Wintervorbereitung steht. "Das wird ein schweres Spiel, und wir sind nicht der Favorit. Im Moment ist das vielleicht nicht das Falsche", sagt er. Er sieht seine Mannschaft gut vorbereitet, nicht zuletzt weil die VSF erstmals in Ruhe auf dem eigenen Kunstrasenplatz durchtrainieren konnten. Für einen Heimsieg bedarf es allerdings einer wirklich starken Leistung und vor allem einer ganz geringen Fehlerquote. Denn eines, das weiß der Trainer aus leidvoller Erfahrung, darf man gegen Velbert nicht, nämlich in Rückstand geraten. Beim 0:4 im Hinspiel handelten sich die VSF den ersten Gegentreffer kurz vor dem Seitenwechsel ein. In der zweiten Hälfte nutzten die Velberter die Räume, die ihnen die aufrückenden Amerner anboten, zu drei weiteren Toren.

Personell muss der Coach in vorderster Front notgedrungen improvisieren, denn den VSF gehen die Offensivkräfte aus. Christopher Hermes hat es im Winter zum Rheydter SV gezogen, Max Gotzen, Nico Wehner und George Tawiah stehen nicht zur Verfügung. Wehner steht nach seiner Muskelverletzung zwar wieder im Training. "Bei ihm wollen wir aber kein Risiko eingehen", sagt der Trainer. Etwas ratlos ist er mit Blick auf die langwierige Verletzung von George Tawiah, der seit dem letzten Sommer immer wieder über Schmerzen klagt. Rückkehrer Andre Merkens plagen muskuläre Probleme. Alle anderen Winterzugänge Daniel Friesen, Johannes Hamacher sowie die Torhüter Jonas Derrix und Roger Vaziri, sind fit und brennen ebenso auf einen Einsatz wie Tobias Bruse nach seinem Handbruch. Egal wer letztlich aufläuft, die Marschroute für die VSF hat Kehrberg schon festgelegt. "Wir müssen mutig sein und die Initiative ergreifen", sagt er. Nur das ist die Basis, um sich von den Abstiegsrängen möglichst fernzuhalten und in der Klasse bleiben zu können.

Zum Personal Ausfälle: Max Gotzen (Adduktoren), George Tawiah (Wade); im Aufbautraining: Wehner.

(wiwo)