Fußball-Hallenmasters : TIV Nettetal kann in der Vorrunde überzeugen

Der Nettetaler B-Ligist erwischte einen starken ersten Tag, auch Bezirksligist SC Waldniel präsentierte sich in guter Verfassung.

In den Vorrunden blieben die große Überraschungen weitgehend aus, wenn man einmal von dem schwachen Abschneiden des Bezirksligisten VfL Tönisberg absieht, der in seiner Gruppe alle drei Spiele verlor und dabei kein Tor erzielte. Dass der Gastgeber Dülkener FC den zweiten Tag nicht miterleben durfte, hatten sich die Jungs von DFC-Trainer Matthias Denneburg dann selbst zuzuschreiben.

Vor dem letzten und entscheidenden Spiel in ihrer Gruppe D lagen sie nur zwei Punkte hinter dem Zweiten Teutonia St. Tönis, der übrigens beim Turnier nur mit der zweiten Garnitur antrat und nicht mit der Landesligatruppe. Bis kurz vor dem Spielende führten die Dülkener durch die Tore von Benedict Krüger und Dominik Vaassen mit 2:1. Doch mit dem Schlußgong stand Mike Stasch auf der Gegenseite goldrichtig und markierte das 2:2. Dülken war draußen und die Teutonen waren weiter. Klarer Sieger in dieser Gruppe war der VfL Willich, der souverän seine drei Spiele gewann. Für den TSV Kaldenkirchen, der bei den Nettetaler Stadtmeisterschaften noch den Titel gewonnen hatte, blieb mit einem Zähler nur der letzte Platz übrig. In der Gruppe A überraschte der SC Waldniel mit einen tollen Vorstellung. Das Team von SC-Trainer Björn Kox wurde Erster mit drei Siegen. Dabei war Kox vor dem Turnier noch ein wenig skeptisch: „Wir haben eine ganz junge Truppe dabei, von denen kaum einer einmal beim Masters dabei war.“ Hinter Waldniel über­raschte der Krefelder B-Ligist SV Oppum, der den ASV Süchteln II und den SC Hardt klar hinter sich ließ.

Bei den Nettetaler Stadtmeisterschaften wurde der B-Liga-Spitzenrei­ter TIV Nettetal Dritter und kam nur mit einer Wildcard zum Masters. Aber was die Nettetaler dort in ihrer Vorrundengruppe C hinlegten, war schon beeindruckend. Das Team von TIV-Trainer Deniz Metin zauberte sich quasi mit drei tollen Siegen zum Gruppenerfolg. Dahinter spielte der A-Ligist SC Schiefbahn ebenfalls eine gute Vorrunde und qualifizierte sich ebenfalls für den zweiten Tag. Auf den Plätzen folgten dann der Polizei SV Mönchengladbach und der SV Scherpenberg, der nur mit seiner Reserve beim Masters antrat. In der Gruppe C setzten sich die beiden Bezirksligisten 1. FC Viersen und Fortuna Dilkrath mit jeweils zwei Siegen und mit einem 1:1-Unentschieden gegeneinander souverän durch. Für Masters-Neuling Concordia Lötsch sprang wenigstens ein Sieg gegen Tönisberg heraus.

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