Handball: Die SG Dülken II überrascht Günter Blank

Handball : Die SG Dülken II überrascht Günter Blank

Günter Blank war überrascht. "Wir haben gut gespielt", sagte der Trainer des Bezirksligisten SG Dülken II. Zum Saisonauftakt sorgt die SG mit dem 23:17-Erfolg gegen Bayer Uerdingen II für den einzigen Sieg der vier Grenzland-Teams. Aufsteiger Waldniel erreichte ein 28:28 gegen den TV Vorst II, Lobberich II unterlag 23:28 bei der DJK Adler Königshof III und Süchteln II verlor 17:22 bei der TS Grefrath II.

In der Abwehr mit dem überragenden Martin Braun im Tor legte die SG Dülken den Grundstein für den Erfolg. Nur kurz vor und nach dem Wechsel beim 8:8 war das Spiel etwas enger. Danach rührte die SG richtig Beton an und zog von 11:10 bis auf 21:12 davon. "Wir haben das vorne mit vielen Übergängen gut gemacht", sagte Blank. Die Tore für die SG erzielten Bodenbenner (8/7), van Heesch (5), Himmel (4), Blix (2), Meißner, Mundt, Benjamin und Bongartz.

Waldniels Trainer Dietmar Beiersdorf hätte das 28:28 (14:15) gegen Vorst II im Vorfeld sofort dankend angenommen. Im Nachhinein war ihm die Punkteteilung eher zu wenig. "Wenn man die ganze Zeit hinten liegt, muss man zufrieden sein. Aber für uns war es ein komisches Spiel. Wir sind nicht richtig reingekommen", sagte der Coach. Die Tore warfen Kuhlen (12/1), Hinz (6), Rahmen (5/3), Maassen (4) und Vogels.

Tom Giesen als Trainer des ASV Süchteln II und Marcus Lemkens vom TV Lobberich II fanden jedoch kaum einen positiven Aspekt bei den Spielen ihrer Mannschaften. "Das war eine Katastrophe. Ich bin immer noch angesäuert", sagte Lemkens. Seine Mannschaft habe "Fahrkarten" für zwei Spiele geschossen. Lobberich lag in Königshof zur Pause 13:18 hinten und unterlag am Ende 23:28. Außer Alexander Hankmann sei kein Spieler positiv aufgefallen, meint er. Die meisten Tore warf Meurer (6).

Ähnlich erging es dem ASV. "So haben wir uns das nicht vorgestellt", sagte Tom Giesen nach dem 17:22 bei Grefrath II. Die Niederlage sei verdient, aber unnötig. Sein Team kassierte aus dem Spiel heraus nur 15 Gegentore. "Das muss eigentlich reichen, um gewinnen zu können. Aber wenn man vorne nur 17 Tore wirft, sagt das eigentlich alles", erklärte Giesen. Die meisten Treffer warfen Haack (5) und Kahlen (4).

(wiwo)
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