Die Bilanz von Fortuna Dilkrath nach dem ersten Saisonabschnitt

Fußball-Bezirksliga : Nur einmal bleibt Fortuna Dilkrath ohne eigenen Treffer

Der Fußball-Bezirksligist aus Schwalmtal ist als Tabellenneunter in die Winterpause gegangen. Aber der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist noch nicht beruhigend.

Bereits in der 15. Saison in Folge spielt Fortuna Dilkrath in der Fußball-Bezirksliga. Nach einem holprigen Start könnte diese Spielzeit ähnlich erfolgreich werden wie die vergangene. Aber das Punktepolster auf die Abstiegsränge ist noch nicht komfortabel.

Der Saisonverlauf Die Fortuna erwischte mit dem 3:1-Derbysieg gegen TuRa Brüggen einen Auftakt nach Maß. Doch in den folgenden vier Partien gab es nur einen einzigen Zähler für die Mannen von Trainer Thomas Richter, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Abstiegszone wiederfanden. Nach einem guten Zwischenspurt mit 20 Punkten aus zehn Spielen mischte Dilkrath plötzlich aber oben mit - der Relegationsplatz war in Reichweite gerückt. Im Dezember gelang nach dem Pokaltriumph der dritte Sieg gegen Brüggen, weshalb man über die Niederlage gegen den wiedererstarkten 1. FC Viersen mit etwas Abstand sicherlich hinwegsehen kann.

Das Positive Mit Ausnahme des fünften Spieltags befanden sich die Fortunen nie in direkter zu den Abstiegsplätzen. 36 eigene Treffer sind zwar eher Liga-Durschnitt, dennoch bewies die Richter-Auswahl, dass sie sich gegen fast jeden Gegner Chancen erspielen kann: Lediglich beim 0:1 in Repelen blieb sie ohne eigenen Treffer. Im Duell mit den restlichen Topteams präsentierte sie sich oftmals ebenbürtig, zudem drehte sie dreimal einen Rückstand noch in einen Sieg.

Das Negative Aber die Fortuna stünde nicht „nur“ auf dem neunten Platz, wenn es nicht auch ausbaufähige Aspekte gäbe. 37 Gegentore sind alles andere als ein Top-Wert, Niederlagen gegen die akut abstiegsgefährdeten Teams aus Dülken und Uerdingen kosteten wichtige Punkte. Im Gastspiel beim VfB offenbarten die Dilkrather zudem eine ihrer auffälligsten Schwächen, als sie entscheidende Gegentreffer erst ganz spät kassierten. „Wenn man auch Spiele wie in Mennrath sieht, wo wir in allerletzter Sekunde den Ausgleich kassieren, dann könnten es gut und gerne auch ein paar Punkte mehr sein“, gibt Thomas Richter zu, der trotzdem überzeugt von den Qualitäten seiner Mannschaft ist.

Personalien Winterzugänge sind keine geplant. „Der Kader ist groß und vor allem auch gut genug“, meint Richter. Abgänge wird es ebenfalls keine geben, was für das intakte Mannschaftsgefüge spricht.

Die Winterpause Gleich am ersten Wochenende des Jahres 2019 steht dem Bezirksligisten das erste Highlight ins Haus, wenn er Gastgeber der Hallenmeisterschaften in Schwalmtal ist. Bei den Testspielen unter freiem Himmel hielten sich die Verantwortlichen bisher zurück: Nur zwei Auswärtspartien - am 13. Januar in Kaldenkirchen und am 27. Januar beim SV Vorst - sind bis dato fest terminiert.

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