Die Bilanz des Dülkener FC nach dem ersten Saisonabschnitt in der Fußball-Bezirksliga

Fußball-Bezirksliga : DFC hat Probleme mit schlechter platzierten Teams

Dülkens Fußballer müssen nach der heiß ersehnten Rückkehr in die Bezirksliga hart um den Klassenverbleib kämpfen.

Erstmals seit mehr als acht Jahren darf sich der Dülkener FC wieder Fußball-Bezirksligist nennen. Die Aufstiegssaison hat bisher Höhen und Tiefen, der Klassenerhalt wird ein hartes Stück Arbeit.

Der Saisonverlauf Fast wäre dem DFC ein Traumeinstand gelungen, doch im heimischen Stadtgarten kassierten die Hausherren im Duell gegen den Lokalrivalen 1. FC Viersen in der Nachspielzeit den Ausgleich. Nach einem Sieg in Grefrath am elften Spieltag standen die Dülkener auf einem guten achten Platz, aus den restlichen acht Partien holten sie aber nur vier Zähler und rutschten auf Rang 14 ab. Nur die um einen Treffer bessere Tordifferenz gegenüber dem SSV Strümp trennt den Aufsteiger vom Relegationsplatz.

Das war gut Die Mannschaft hat den Weggang von Klaus Ernst gut verkraftet, da sie im ehemaligen Co-Trainer Matthias Denneburg einen ihr bekannten Nachfolger bekam. Der 38-Jährige ist Realist und betonte so immer wieder, dass der Klassenerhalt das große Ziel sei. Andererseits weiß er, was seine Schützlinge zu leisten imstande sind, und verlor selbst dann nicht die Nerven, als die Verletztenliste immer länger wurde. Der 1:0-Erfolg in genau dieser Phase gegen Spitzenreiter VfL Repelen gab ihm ebenso recht wie das Unentschieden zum Auftakt gegen den 1. FC Viersen.

Das war schlecht Doch diese unverhofften Punktgewinne bringen nichts, wenn die Duelle gegen direkte Konkurrenten nicht erfolgreich gestaltet werden können. Aus den Duellen gegen die vier schlechter platzierten Teams konnte der DFC gerade einmal einen Dreier beim SSV Grefrath holen. Besonders die 1:4-Niederlage bei TuRa Brüggen und das 2:2 gegen den SSV Strümp, gegen den der sicher geglaubte Sieg zum Jahresabschluss in den Schlussminuten noch aus der Hand gegeben wurde, schmerzen. Mit 41 Gegentreffern stellt Dülken eine der schlechtesten Defensivreihen der Liga, 19 eigene Tore sind sogar Tiefstwert.

Personalien Um frischen Wind in den Angriff zu bringen, verpflichtete der Verein Marvin Schmidder vom SC Broich-Peel, der in der Hinrunde in zwölf Partien satte 25-mal für den Mönchengladbacher C-Ligisten traf. Außerdem kehrt Mittelfeldspieler Ali Aymirgen (VfL Tönisberg) zurück. Auch Nils Wüsten, der in der vergangenen Saison für die A-Junioren des SV Straelen und ASV Süchteln auflief, konnte von einer Rückkehr auf den Fußballplatz überzeugt werden.

Die Winterpause Der Dülkener FC nimmt gleich an drei Hallenturnieren teil. Beim Budenzauber in Schwanenberg reichte es am Donnerstag zu Platz drei, der ­- je nach Abschneiden der anderen beiden Gruppendritten - noch zur Teilnahme an der Endrunde am Sonntag berechtigen könnte. Am 6. Januar geht es mit den Hallenstadtmeisterschaften in Viersen weiter, ehe Dülken eine Woche später wieder das Hallenmasters ausrichtet. Bevor es am 17. Februar gegen den FC Moers-Meerfeld wieder ernst wird, stehen Testspiele bei der Reserve der VSF Amern (27. Januar) und beim TuS Wickrath (3. Februar) an.

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