Der VSF Amern II will an der Spitze der Fußball-Kreisliga A mitmischen

Fußball-Kreisliga : Simons will nicht nach Sternen greifen

Aber der Trainer des Fußball-Kreisligisten will mit seinem Team an der Spitze mitmischen.

Andre Simons, Trainer des Fußball-Kreisligisten VSF Amern II, freut sich schon riesig auf den Start der neuen Saison am 11. August. „Gleich ein Derby gegen den SC Waldniel, den ich mit zu den Favoriten in der Gruppe zähle. Was will man mehr“, sagt Simons, der am Freitag 37 Jahre jung wurde. Und selbst möchte er mit seinen Mannen so lange wie möglich in der neuen Saison ganz oben dran bleiben. „In der vorigen Saison hat das ja allen voran in der Hinrunde ganz gut geklappt. Wir waren lange Zeit ganz oben mit dran“, erinnert sich der Amerner Trainer, der mit dem team in seine zweite Saison geht. „Als dann allen voran Willich und Vorst, aber auch Kaldenkirchen wegzogen, merkte man meinen Jungs an, dass sie nicht mehr den letzten Biss hatten, so dass wir einig wenig abreißen lassen mussten und am Ende Siebter wurden, womit ich aber eigentlich auch ganz zufrieden war.“

In der neuen Spielzeit möchte er sich jedoch verbessern. „Wir haben uns personell richtig gut verstärken können“, sagt Andre Simons. „Ich habe einen Kader von 23 Spielern mit zusätzlich vier Torhütern, so dass ich im Training öfters Elf gegen Elf spielen lassen kann. Das bringt wirklich sehr viel.“ In der Vorbereitung stehen wöchentlich drei Trainingseinheiten mit einem zusätzlichen Testspiel auf dem Programm. „In der Saison selber gehen wir dann wieder auf zwei Einheiten runter.“

Dass Simons personell einige erfahrene Spieler im Team begrüßen kann, freut den Trainer natürlich besonders. „Tobi Bruse hat lange in unserer ersten Landesliga-Mannschaft gespielt und ist richtig heiß auf die neue Saison“, berichtet Simons. „Und dann ist Dennis Brinschwitz zu uns zurückgekehrt, der zuletzt beim 1. FC Viersen spielte.“

von links Amerns Neuzugänge Tobias Bruse ( VSF Amern I), Dario Scholz ( DJK Oberkrüchten), Delano Scholz ( DJK Oberkrüchten), Philipp Küppers (SC Waldniel), Dennis Brinschwitz ( 1. FC Viersen, fehlt auf dem Bild. Foto: Akkaya-Foest/Sarah Akkaya-Foest

So stehen dem Amerner Trainer neben dem Stamm des vorjährigen Kaders zusätzlich einige routinierte Spieler zur Verfügung, so dass er seine Zielsetzungen nicht ohne Grund ein wenig höher schraubt als vor einem Jahr. „Nach den Sternen werden wir auf keinen Fall greifen, aber wenn alles rund läuft, müssten wir trotz der starken Konkurrenz in der Gruppe ein Wörtchen vorne mitreden können.“

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