Tischtennis: Der ASV Süchteln hat noch eine Rechnung offen

Tischtennis: Der ASV Süchteln hat noch eine Rechnung offen

Der ASV Süchteln kann in der Tischtennis-Regionalliga ganz beruhigt ins Heimspiel am Sonntag gegen den TTC Bergneustadt gehen. Denn vier Spieltage vor dem Saisonende ist der Klassenverbleib sicher. Weil die Teams aus dem Tabellenkeller noch gegeneinander spielen, wird es keine Mannschaft schaffen, den Rückstand auf den ASV noch aufzuholen. Damit hat Süchteln zum dritten Mal in Folge sein Saisonziel frühzeitig erreicht. Die Planungen für eine weitere Saison in der vierthöchsten Deutschen Spielklasse können jetzt zügig beendet werden.

Am Kader für die nächste Saison wird schon seit einiger Zeit gebastelt, und es sieht so aus, dass Süchteln fast unverändert weiterspielen wird. Unabhängig von der tabellarischen Situation sollen auch die restlichen Spiele ordentlich gespielt werden. Geschenke möchte Süchteln nicht verteilen. Mit Bergneustadt hat Süchteln noch eine dicke Rechnung offen. In der Hinrunde gab es eine deftige 1:9-Klatsche. Die höchste Saisonniederlage bisher. "Mund abputzen und nächste Woche weiter machen", sagte ASV-Kapitän Daniel Halcour damals. Das ist eindrucksvoll gelungen. Jetzt fehlt nur noch die Revanche gegen Bergneustadt.

Die Niederlage resultierte letztlich daraus, dass die Süchtelner Akteure in den entscheidenden Momenten nicht da waren und zudem auch ein wenig Pech hatten. Denn gleich fünf Spiele gingen im fünften Satz verloren. Die Gäste bieten in Peter Sereda einen starken Spitzenspieler auf, gegen den Daniel Halcour und Tom Heisse in der Hinrunde chancenlos waren. Es wird wohl auf Axel Fischer und Andreas Küppers ankommen, ob Süchteln gewinnen kann. Normalerweise sind beide stärker einzuschätzen als Vladislav Broda und Kevin Eggers.

(hw)