Handball: Dem SC Waldniel gelingt Revanche bei TVL-Frauen

Handball: Dem SC Waldniel gelingt Revanche bei TVL-Frauen

Die Handballfrauen des ASV Süchteln kassierten in der Verbandsliga gegen den MTV Dinslaken eine völlig unnötige 27:32 (11:17)-Niederlage. Grund dafür war eine katastrophale erste Halbzeit, wo in Abwehr und Angriff überhaupt nichts zusammenlief. "Wir haben einfach nichts auf die Reihe bekommen", ärgerte sich Trainer Gunnar Müller. Dabei muss er für den Rest der Saison auch noch auf Annemarie Wingert verzichten, die sich einen Kapselriss im Finger zuzog. Nach dem Wechsel wurde es dann zumindest in der Deckung besser, und die Gastgeberinnen holten Tor um Tor auf, am Ende fehlte ihnen dann jedoch die Kraft. ASV-Tore: Knobe (8/7), Tophoven, Smeets (je 5), Aegerter (4), Schuren (2), Thönnessen, Sturm und Benders.

Der SC Waldniel revanchierte sich für die 26:27-Hinspielniederlage und gewann das Derby beim TV Lobberich II mit 18:16 (11:10). Es war ein Spiel, das auf beiden Seiten von starken Abwehrreihen, aber auch von vielen kleinen Fehlern geprägt war. Die Gäste überraschten mit einer taktischen Variante, in dem sie die beiden Außenangreiferinnen sehr offensiv angingen und somit aus dem Spiel nahmen. Allerdings mussten sie bereits in der 20. Minute die Deckung umstellen, weil Jana Wetzels zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Zeitstrafen kassierte hatte. Um eine Rote Karte zu vermeiden, wurde sie fortan nur noch im Angriff eingesetzt. Garant für den Erfolg war letztlich Torhüterin Katrin Hermanns, die Chancen vereitelte. "Ich bin froh, dass wir das Derby gewonnen haben und nun auch den besseren direkten Vergleich aufweisen", freute sich der Waldnieler Trainer Elmar Gronsfeld. Auf der anderen Seite war es auch die Torhüterin, die zur besten Spielerin ihrer Mannschaft avancierte. Nina Kornfeld stand ihrer Gegenüber kaum noch, aber auch Marie Stöcker wusste in der Abwehr zu gefallen. Letztlich waren fünf verworfene Siebenmeter zu viel, um ein so enges Spiel für sich entscheiden zu können. "Wir haben heute leider unsere Chancen nicht genutzt", ärgerte sich die Lobbericher Trainerin Gabi Ensen. TVL-Tore: Inkmann (6/1), van den Bergh, Stöcker, Ensen (je 2), Schatten (2/1), Fenkes und Glasmachers; SC-Tore: Theven (8/8), Wetzels, Paulsen (je 3), Bagusche (2), Bohnen und Opitz.

Der TSV Kaldenkirchen trennte sich vom Uedemer Tus 26:26 (12:11) und brachte dabei eine 26:23-Führung vier Minuten vor dem Ende nicht über die Runden. Dabei ließ sich der TSV von der harten Gangart der Gäste den Schneid abkaufen. TSV-Tore: Klingen (5), Thieme (4), Petsche (4/3), Hoppmann, Engels (je 3), Färvers, Mora (je 2), Thomessen, Ortz und Heyer.

(alpa)
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