Lokalsport: Das tut sich personell in der Landesliga

Lokalsport : Das tut sich personell in der Landesliga

Am meisten ist bei den Fußballern des VfL Jüchen-Garzweiler los. Vier Spieler gingen, zwei kamen.

Während aus Grenzlandsicht bei Union Nettetal total stabile Verhältnisse herrschen und sich beim abstiegsbedrohten 1. FC Viersen personell auch keine weltbewegenden Dinge ereignet haben, hat es die VSF Amern durch die Abgänge gleich zweier Stürmer (René Jansen zum SV Straelen, Pascal Wüsten zum Dülkener FC) in der Winterpause hart getroffen. Aber auch bei der Konkurrenz in der Fußball-Landesliga, Gruppe 1, hat sich personell etwas getan. Was Spieler anbelangt, hauptsächlich beim VfL Jüchen-Garzweiler, der in der Endphase des ersten Saisonabschnitts fleißig Punkte sammelte.

Doch auch der tolle Jahresausklang konnte offenbar nicht verhindern, dass einige Spieler mit der anschließenden Entwicklung unzufrieden waren - vier von ihnen verließen jedenfalls den Verein. Zunächst war das Trainerduo Sebastian Muyres und Philipp Reichartz aus beruflichen Gründen zurückgetreten, dann kehrte Georg Krahwinkel zurück. Anfang der Woche meldete der Verein, dass sich Krahwinkel den ehemaligen VfL-Spieler Michelle Fasanelli (32 Jahre) für den Posten des Co-Trainers an seine Seite geholt hat. Kurz darauf machte der Weggang des Quartetts die Runde: Am schmerzlichsten dürfte der Abschied von Francesco Sidero sein. Im ersten Saisonabschnitt spielte er 17-mal für die Jüchener und erzielte sechs Tore. Er kehrt zum Bezirksligisten SG Rommerskirchen-Gilbach zurück. Mirco Donaera geht zum SC Kapellen II, die Ziele von Nail Muzlomovski und Daniel Vogel sind unbekannt. Allerdings konnten die Jüchener auch frische Kräfte verpflichten. Torjäger Danny Hepner kehrt vom B-Ligisten SF Neersbroich zurück, für den er in elf Spielen neunmal traf. Neu im Angriff ist auch Milian Post vom Bezirksligisten SF Uevekoven.

Der starke Aufsteiger 1. FC Monheim meldete schon im alten Jahr die Verpflichtung von Torjäger Derman Disbudak, der sich nach zehn Spielen und acht Toren vom 1. FC Mönchengladbach verabschiedet hatte. Er dürfte nach der Winterpause spielberechtigt sein. Beim Rather SV aus Düsseldorf trat kurz nach dem letzten Saisonspiel des vergangenen Jahres das Trainerduo Christian Schmitz und Michael Hecker zurück, weil sie nach schwachen Ergebnisse keinen Rückhalt mehr verspürt hatten. Jetzt präsentierte der Verein in Patrick Michaelis, der zuvor von 2011 bis 2014 den Bezirksligisten Agon 08 trainiert hatte, einen Nachfolger. Eine interessante Trainerpersonalie gibt es in Gruppe 2. Dort einigten sich der 1. FC Kleve, voriges Jahr noch Konkurrent der Grenzlandteams, und sein langjähriger Trainer Thomas Kuczkowski darauf, sich nach der Saison zu trennen.

(RP)
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