Fußball : Das Spiel nach vorn verbessern

Die Landesligisten 1. FC Viersen und ASV Süchteln vermissen noch die richtige Durchschlagskraft. Der Absteiger will das Spiel mehr nach vorn verlagern, der Aufsteiger endlich ein Tor machen. Morgen sind beide Teams im Einsatz.

Nach der 2:3-Pokalpleite am Hohen gegen den Oberligisten TV Jahn Hiesfeld ist für den 1. FC Viersen nun wieder der Landesligaliga-Alltag angesagt. Die Mannschaft von Trainer Willi Kehrberg reist morgen zum TuS Grevenbroich. Das ist ein Verein, der sich – vergleichbar mit den Rot-Weißen – im Umbruch befindet. Viele arrivierte Stammkräfte sind weg und Trainer Jörg Ferber ist gezwungen, eine neue Mannschaft aufzubauen. Bislang verlief der Auftakt alles andere als optimal. Grevenbroich verlor zum Auftakt 0:5 gegen Nievenheim und trennte sich nur eine Woche später 2:2 vom VfL Benrath.

Fast optimale Ausbeute

Da sehen die bisherigen Ergebnisse des 1. FC schon ganz anders aus. Vier Punkte aus zwei Spielen. Darunter ein 1:1-Unentschieden am Hohen Busch gegen die sehr starke Mannschaft aus Nievenheim. Der Übungsleiter des 1. FC kann aktuell also ganz zufrieden sein. Dennoch will er verständlicherweise nicht zu sehr in Euphorie verfallen. Denn Kehrberg weiß nur zu gut, dass die Punktausbeute bislang (fast) optimal war, die Leistungen seiner Spieler aber noch deutlich Luft nach oben vermuten lässt.

Mit Co-Trainer Wolfgang Brück will Willi Kehrberg, der in der vergangenen Woche seinen 50. Geburtstag feierte, seine Akteure von einer mutigeren Spielweise überzeugen. "Wir müssen uns in der Vorwärtsbewegung einfach verbessern. Dazu gehört das schnelle Umschalten und ein entschiedener Zug zum Tor", sagt der Coach. Denn für den A-Lizenzinhaber ist klar, dass sich seine Mannschaft mehr Torchancen erarbeiten muss.

  • Lokalsport : Dicke Brocken für Landesligisten
  • Fußball : Dem ASV Süchteln fehlt's an Durchschlagskraft
  • Fußball : Süchteln gewinnt verrücktes Spiel in Remscheid

Dagegen ist die Defensive der Viersener bereits eingespielt. Die beiden Innenverteidiger Ümit Kocaman und Sebastian Tissen sind eine Bank und Viersens aktuelle Sicherheit.

Doch Kehrberg und Brück wollen das Spiel ihres Teams wieder weiter nach vorne verlagern, damit die Rot-Weißen mehr agieren und nicht nur reagieren können. Ein nächster Schritt in diese Richtung könnte beim TuS Grevenbroich erfolgen. Das macht auch den Alltag der Viersener spannend.

(sms)
Mehr von RP ONLINE