Burgpokal wie gehabt

Die Fußballer des SV Straelen gewannen zum achten Mal das Endspiel des Turniers auf dem Brüggener Vennberg. Diesmal benötigten sie gegen den Landesligisten SC Union Nettetal allerdings das Elfmeterschießen.

Der SV Straelen hat zum achten Mal das Burgpokal-Turnier gewonnen. Im Finale benötigte der Niederrheinligist jedoch ein Elfmeterschießen, um den Landesligisten SC Union Nettetal 6:4 (1:1) zu bezwingen. "Das war wieder einmal ein rundum gelungenes Turnier", freute sich Organisationschef "Mecky" Cüsters, der seit 22 Jahren die Geschicke des Turniers leitet. "Auch das Blitzturnier in Schaag hat uns besuchermäßig keine Abstriche bereitet, dass hätte ich nicht unbedingt gedacht."

Das Finale zwischen Straelen und Nettetal wurde schon früh für mehrere Minuten unterbrochen. Nettetals Matthias Yakar hatte sich dermaßen schwer verletzt, dass er mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste, was Trainer Josef Cherfi in der Vorbereitungsphase einen dicken Strich durch die Planungen macht. Ob Yakar zum Meisterschaftsbeginn eingesetzt werden kann, steht in den Sternen.

Uyma erzwingt Elfmeterschießen

Doch nach einer längeren Pause ging die Partie weiter. Das erste Tor fiel im zweiten Abschnitt. Adem Türkoz brachte die Straelener in Führung, die jedoch nicht lange Bestand hatte. Ilhan Uyma erzielte den Ausgleich. Die Entscheidung fiel erst im Elfmeterschießen. "Ich bin dennoch vollauf zufrieden", so Cherfi.

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Im Spiel um den dritten Platz machte der Niederrheinliga-Aufsteiger VfR Krefeld-Fischeln mit dem TSV Kaldenkirchen kurzen Prozess und schlug die Elf von Burkhard Schuffels 6:0. "Da war nicht mehr drin für uns", meinte der Trainer, der schon tags zuvor im Halbfinale eine bittere Niederlage einstecken musste. "Das ist jetzt alles Vorbereitung. Es wäre wesentlich schlimmer, wenn uns so etwas während der Saison passiert." Den fünften Platz belegte die SpVg. Odenkirchen, die Gastgeber TuRa Brüggen 2:1 bezwang. Den Ehrentreffer für Brüggen markierte Serkan Benzer.

Im Halbfinale gab es gleich zwei Paukenschläge. Nach der guten Vorstellung beim 4:1-Sieg gegen den Bezirksliga-Kollegen Dülkener FC in der Vorrunde erlebte Kaldenkirchen gegen den Niederrheinligisten SV Straelen ein "kleines Trauma", als sie vorgeführt wurden und 1:9 unter die Räder gerieten. Dabei waren die Jungs von Burkhard Schuffels durch Sören Goltz sogar 1:0 in Führung gegangen. "Wir waren sogar dem 2:0 sehr nahe", so Schuffels. Doch dann trafen die Straelener innerhalb von nur wenigen Minuten viermal, kassierten noch eine Gelb-Rote Karte und in der Schlussphase einen Ausfall wegen Verletzung. "Das war's dann aber auch wirklich."

Im anderen Semifinale präsentierte sich Union Nettetal gegen den Krefeld-Fischeln von der ersten Minute an hellwach und schmiss den klassenhöheren Gegner durch die Tore von Ergün Tekir, Denis Hoffman und Michael Vieten mit 3:0 aus dem Wettbewerb.

(RP)