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Bitteres Aus für 1. FC Viersen und Dülkener FC

Hallen-Masters in Dülken : Die Zwischenrunde wartet mit jeder Menge Spannung auf

Der 1. FC Viersen und der Dülkener FC schieden unglücklich aus.

(ms) Spannung pur und das bis zu den letzten Spielen gab es in der Zwischenrunde des Masters. In der ersten Gruppe lag der 1. FC Viersen nach zwei Siegen (unter anderem mit einem 1:0 gegen den 1. FC Mönchengladbach) eigentlich schon klar auf Halbfinalkurs.

Doch dann gewannen die Gladbacher ihre beiden Spiele, hatten sechs Punkte auf dem Konto. Auch Oberligist SC Union Nettetal gewann ein Spiel und hatte es nun im letzten Spiel gegen den 1. FC Viersen selbst in der Hand, ins Halbfinale einzuziehen. Drilon Istrefi brachte Nettetal auch in Führung und war damit zwischenzeitlich Zweiter. Doch dann glichen die Viersener durch Simon Hetterle aus – damit hätte Viersen den Sprung ins Halbfinale geschafft. Doch Sekunden vor dem Spielende erzielte Max Pohlig auf Zuspiel von Martin Stroetges für Nettetal das 2:1, so dass Viersen mit sechs Punkten raus und Nettetal mit ebenfalls sechs Punkten aufgrund der besseren Tordifferenz im Halbfinale war. „Ein Gegentor in den letzten Sekunden kann passieren“, sagte Daniel Saleh, Sportlicher Leiter des 1. FC Viersen. „Aber wir haben zuvor gleich mehrere Chancen liegen gelassen, die uns den Sieg gekostet haben.“ Teutonia St. Tönis II ging komplett leer aus und schied mit null Punkten aus.

Ähnlich spannend ging es auch in Gruppe B zu. Erst im letzten Spiel zwischen den VSF Amern und Gastgeber Dülkener FC fiel die Entscheidung um den zweiten Halbfinalplatz. Zuvor hatte sich der SC Hardt mit zwei Siegen und einem Unentschieden den Gruppensieg ergattert. Im Spiel zwischen Amern und Dülken führten die Dülkener bis kurz vor Schluss 2:1. Dann kassierte ein Dülkener Spieler eine mehr als fragwürdige Zwei-Minuten-Strafe. Im direkten Gegenzug markierten die Amerner das 2:2 und schließlich dann auch noch den Siegtreffer in der Schlussminute durch Dennis Brinschwitz. „Die Zeitstrafe hat uns den Sieg gekostet“, ärgerte sich Dülkens Trainer Björn Kox, „aber wir haben ein tolles Turnier gespielt.“ Turnierchef Andreas Debock, der das Masters von Beginn an mit managt und jahrelang im Vorstand des DFC tätig war: „Das war die beste Leistung einer Dülkener Mannschaft beim Masters seit mindestens zehn Jahren.“ Rang vier ging an den A-Ligisten SC Schiefbahn.