Tischtennis: Bestform könnte beim Feiern verloren gehen

Tischtennis: Bestform könnte beim Feiern verloren gehen

Der für dieses Wochenende geplante 18. Spieltag fällt teilweise den Westdeutschen Meisterschaften der Senioren zum Opfer. Eine Vielzahl Spiele muss verlegt werden, damit sich die besten "Oldies" am Samstag und Sonntag in Lechenich messen können. Viersen ist mit den Dülkener Verbandsligaspielerinnen, Monika Janißen und Renate Seng, zahlenmäßig schwach besetzt. Allerdings könnten beide für Platzierungen auf dem Siegerpodest sorgen. Für die meisten Teilnehmer steht wie immer der Spaß im Vordergrund. Und viele, die samstags noch in Bestform waren, werden diese nach einem Samstagabend in gemütlicher Runde am Sonntag vergeblich suchen.

Das Spiel des ASV Süchteln in Osterath sollte auch wegen der Senioren-Verbandsmeisterschaften verlegt werden. Schließlich haben die Osterather mit Jürgen Reuland, der früher für die Naturfreunde Rheydt spielte, einen ehemaligen Senioren-Weltmeister in ihren Reihen. Aber beide Teams konnten sich nicht auf einen anderen Termin einigen, so dass nun am Sonntag das Spiel planmäßig und mit Reuland, der auf einen Start in Lechenich verzichtete, stattfindet.

Als klarer Favorit gilt dennoch der ASV, der bereits im Hinspiel beim 9:3-Erfolg nur einen Gegner hatte: Li Yang, Osteraths chinesischer Spitzenspieler, sorgte quasi im Alleingang für die drei Punkte. Die Gastgeber stecken mitten im Abstiegskampf der Oberliga und haben durch die 5:9-Niederlage in Uerdingen soeben einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Daher soll laut Osteraths Teammanager Rolf Zehle zumindest der Versuch unternommen werden, "dem ASV den Sieg nicht zu leicht zu machen und vielleicht einen Punkt zu holen".

Die Reserve des ASV muss in der Verbandsliga ebenfalls ran. Gegen den TSV Bockum, mit dem ehemaligen Süchtelner Jens Böhnisch, dürfte allerdings kaum mit einem Erfolgserlebnis gerechnet werden. Nach der bitteren 7:9-Niederlage in Lövenich sind die Chancen, doch noch den Klassenverbleib zu schaffen, deutlich gesunken. Wobei dem Team bereits zu Saisonbeginn der Abstieg vorhergesagt wurde.

Auch wenn die Waldnielerinnen keine Chance mehr haben, einen der ersten beiden Plätze in der Verbandsliga zu erringen, soll die Saison nicht abgehakt werden. In Jülich will das Quartett möglichst beide Punkte entführen. Schließlich würden die Schwalmtalerinnen dann auch dem TTC Dülken ein wenig Schützenhilfe leisten. Bei einem Waldnieler Sieg würde Jülich kaum noch den letzten Tabellenplatz verlassen können. Im Hinspiel kam Waldniel zu einem ungefährdeten 8:1-Erfolg.

(RP)