Balazs Hutter vom ASV Süchteln nach der Hinrunde im Interview

Tischtennis : „Wir sollten mit viel Wettkampfpraxis in die Spiele gehen können“

Tischtennis-Regionalligist ASV Süchteln ist nach der Hinserie in einer schwierigen Lage. Neuzugang Balazs Hutter erklärt im Interview, wieso er dennoch optimistisch ist. 

Der ASV Sücheln steht erstmals seit dem Wiederaufstieg in die Tischtennis-Regionalliga zum Abschluss der Hinrunde auf einem Abstiegsrang. Als Tabellenneunter muss sich der ASV durchaus Sorgen machen. Der Rückstand zum Relegationsrang (derzeit VfR Fehlheim) beträgt drei Punkte. Rang sieben und damit der sichere Klassenverbleib ist aktuell von der TG Obertshausen besetzt, die vier Punkte Vorsprung auf Süchteln hat. Warum der ASV dennoch fest davon ausgeht, auch in der kommenden Saison in der Regionalliga zu spielen, darüber unsere Redaktion mit ASV-Neuzugang Balazs Hutter.

Herr Hutter, warum hat es für den ASV Süchteln bisher nur zu einer mageren Ausbeute von vier Punkten gereicht?

Hutter Die Regionalliga ist wie in den vergangenen Jahren sehr ausgeglichen besetzt. Es entscheiden oft nur kleine Nuancen. Da haben wir zu oft den Kürzeren gezogen. Erst sind wir nicht richtig in Tritt gekommen, dann hat uns die Verletzung von Axel Fischer schwer getroffen.

Was soll in der Rückrunde anders laufen?

Hutter Der Spielplan kommt uns entgegen. Bis auf den Tabellenletzten TTC Seligenstadt müssen alle Konkurrenten nach Süchteln kommen. Zu Hause spielen wir besser. Ende Januar kommen mit Fehlheim und Obertshausen die beiden Teams, die wir noch überholen wollen. Da haben wir zwei Siege fest eingeplant. Wichtig ist auch, dass wir verletzungsfrei bleiben.

Wie bereitet sich die Mannschaft auf die Rückrunde vor?

Hutter Nach einer kurzen Weihnachtspause steigen wir wieder ins Training ein. Eventuell werden wir Anfang Januar ein Trainingswochenende einlegen. Zudem spielen Daniel Halcour, Tom Heisse und ich bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften mit. Die finden eine Woche vor dem Doppelspieltag statt. Wir sollten also mit viel Wettkampfpraxis in die Spiele gehen könne.

Im ehemaligen ägyptischen Nationalspieler Adel Massaad hat sich überraschend ein starker Spieler zurückgemeldet. Wird es personelle Änderungen geben?

Hutter Ja, Adel hat nach seiner Verletzung wieder starke Leistungen abgeliefert. Wir werden von Spieltag zu Spieltag entscheiden, wer spielen wird. Eventuell wird auch Andreas Küppers, der sich eigentlich vom Wettkampfsport zurückgezogen hat, einige Spiele bestreiten. Wir versuchen jedenfalls alles, um den Klassenverbleib zu schaffen.

Sie haben sich nach zwei Jahren in der 3. Liga ganz bewusst für Süchteln entschieden, wo sie zuvor schon drei Jahre gespielt hatten. Sind Sie mit Ihrer Entscheidung zufrieden?

Hutter Auf jeden Fall. Es macht sehr viel Spaß, in Süchteln zu spielen. Die Stimmung ist gut. Wir trainieren mindestens einmal in der Woche gemeinsam und unternehmen auch außerhalb der Halle etwas zusammen.

Und Ihre sportliche Situation? Sie sind neben Daniel Halcour und Adel Massaad der einige Spieler, der eine positive Bilanz aufweist.

Hutter Und dabei habe ich noch fünf Spiele im fünften Satz verloren. Insgesamt bin ich zufrieden, will mich aber auch noch steigern. Ich habe besser gespielt als zuletzt in Brackwede und fühle mich auch besser.

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