Fußball: Aufstieg sorgt für Partylaune in Dülken

Fußball: Aufstieg sorgt für Partylaune in Dülken

Inoffiziell feierten die DFC-Fußballer schon am Mittwoch, die richtige Meistersause steigt am 3. Juni.

Nach nur wenigen Stunden Schlaf meinte Klaus Ernst gestern Mittag: "Ich habe meine Mission erfüllt." Gemeint war vom Trainer des Dülkener FC der A-Liga-Titel und damit der Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga. Schließlich hatten seine Mannen im Nachholspiel beim SV St. Tönis 2:0 gewonnen und damit den Vorsprung auf Gellep bei zwei noch ausstehenden Spielen auf uneinholbare sieben Punkte ausgebaut. "Wir hatten einen Bus gechartert und sind mit dem ganzen Team und Gefolge nach St. Tönis gefahren", sagte Klaus Ernst. "Und als wir denn den Aufstieg eingetütet hatten, wurde schon auf der Rücktour entsprechend gefeiert", sagte Ernst.

Nach dem 2:0-Sieg beim SV St. Tönis gab es kein Halten mehr. Jetzt steht fest, dass der Dülkener FC in die Bezirksliga zurückkehrt. Foto: DFC

Für die, die sich den Donnerstag in weiser Voraussicht freigenommen hatten, ging es dann im Vereinsheim im Stadtgarten bis in die frühen Morgenstunden weiter. Das war aber nur die inoffizielle Meisterfeier. Am letzten Spieltag am 3. Juni steht dann nach dem Heimspiel gegen Borussia Oedt die offizielle Meisterfeier an. "Da geht noch einmal richtig die Post ab", versichert Klaus Ernst. Denn dann werden alle Spieler, Verantwortliche und Freunde des Vereins den Termin mit einem ganz dicken Marker im Notizbuch vorgemerkt haben. Auch Vorsitzender Bernd Caspers, der zwar aktuell Urlaub in Spanien macht, aber die Partie in St. Tönis übers Internet verfolgte. "Das was da passiert ist, war historisch. Im Verein herrscht jetzt Aufbruchstimmung, um an alte Zeiten anzuknüpfen", sagte Caspers gestern. Von 2001 bis 2010 spielte der Verein schon einmal in der Bezirksliga, davor sogar viele Jahre in der Landesliga. Zur Aufstiegsparty sollen auch viele Protagonisten aus alten Zeiten eingeladen werden.

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Als Klaus Ernst das Traineramt in Dülken vor zweieinhalb Jahren antrat, war die Richtung klar: "Ich hatte das Ziel, mittelfristig den Aufstieg zu schaffen. Da gehört der Dülkener FC einfach hin." Dass er in zwei Wochen den Dülkener FC als Trainer verlassen wird, sieht Klaus Ernst mit einem weinenden, aber größtenteils mit einem lachenden Auge. "Ich habe damals die schönen Zeiten des Dülkener FC unter Gerd Schaeben miterleben dürfen. Und als echter Dölkener Jong ist jetzt für mich persönlich ein Wunschtraum als Trainer in Erfüllung gegangen, den Dülkener FC wieder in die Bezirksliga gebracht zu haben. Mehr geht doch eigentlich nicht." Schon seit einigen Wochen ist klar, dass Ernst die Verantwortung nach der Spielzeit an seinen bisheriger Co-Trainer Matthias Denneburg übergibt. Doch bis es soweit ist, dürfte in Dülken zunächst einmal durchgehend Partystimmung herrschen.

(man)