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Fußball: Aufatmen beim 1. FC Viersen

Fußball : Aufatmen beim 1. FC Viersen

Der 1. FC Viersen hat die Wende geschafft und seine Negativserie von acht Spielen ohne Sieg beendet. Beim 1. FC Bocholt fuhr der 1. FC dank einer guten Mannschaftsleistung ein 2:1 ein.

Bereits die Anreise der Viersener verlief jedoch nicht nach Plan. Die Mannschaft geriet in einen Stau, so dass das Spiel mit einer 30 minütigen Verspätung angepfiffen werden musste.

In den erst 20 Minuten der Partie sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch, der vor allem den beiden instabilen Abwehrreihen geschuldet war. Beide Teams kamen in dieser Phase bereits zu ersten Möglichkeiten, doch während die Aktionen der Gäste aus Viersen nicht klar genug zu Ende gespielt wurden, kam Bocholt drei Mal gefährlich vor das Viersener Tor.

Zweimal rettete Torhüter Thomas Gerdes, der einmal geschickt den Winkel verkürzte und ein Mal parierte. Eine weitere Chance verhinderte Anil Ozan, der in letzter Sekunde einen Schuss blockte.

"Ab der 25 Minuten haben wir uns dann stabilisiert und auch das Kommando über das Spiel übernommen", sagte Willi Kehrberg, der in der 38. Minute einen schulbuchmäßigen Konter seines Teams sah. Nach einer Ecke schalteten die Viersener schnell um, Lawrence Aidoo schickte mit einem schönen Pass Marijan Mustac auf die Reise, der sich gegen seinen Gegenspieler behauptete und zur 1:0-Pausenführung ins lange Eck traf.

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Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der 1. FC das Spiel weiter. In der 67. Minute gelang den Gästen aus Viersen ein weiterer schneller Gegenzug. Wieder nutzte der 1. FC die Räume geschickt aus.

Nando di Buduo nahm den Ball im Mittelfeld auf, ging auf die Abwehrreihe zu und bediente Christopher Reingen, der vor dem Torwart den Ball mit Übersicht nochmal quer legte. In der Mitte wartete bereits der vier Minuten zuvor eingewechselte Kevin Eichberg und musste den Ball nur noch einschieben. "Nach dem 2:0 musste Bocholt viel mehr riskieren, agierte dabei aber hilflos. Wir haben dagegen unsere vielen guten Konterchancen zu leichtfertig liegen lassen", bemängelte Kehrberg.

Dennoch gelang di Buduo sogar noch ein dritter Treffer. Allerdings entschied die gut leitende Schiedsrichterin nach einem Fallrückzieher von Fabio Ribeiro auf Abseits und gab den Treffer nicht. In der Schlussphase wurde der Druck Bocholts doch noch einmal größer.

Zunächst durfte sich Gerdes in der 85. Minute mit einer guten Rettungstat nochmals auszeichnen, war in der 89. Minute dann aber doch geschlagen. Letztlich blieb es aber beim Viersener 2:1-Erfolg, der die Mannschaft wieder zum breiten Mittelfeld aufschließen lässt. "Das war heute ein verdienter Sieg für uns. Mein Team hat den Kampf angenommen. Es hat nun verstanden, worum es geht", sagte Kehrberg.

(TK)