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Handball: Auch die SG Dülken benötigt einen neuen Coach

Handball : Auch die SG Dülken benötigt einen neuen Coach

Beim Handball-Verbandsligisten hört das Trainerduo Niklas Voß und Peer Wagemann nach der Saison auf.

Nach dem TSV Kaldenkirchen steht auch der SG Dülken ein Trainerwechsel ins Haus. Niklas Voß und Peer Wagemann beenden zum Ende der Spielzeit in der Verbandsliga ihr Engagement bei den Handballern. "Ich denke, dass es nicht schlecht ist, wenn nach vier oder fünf Jahren mal neuer Wind weht. Ich kenne das auch von mir als Spieler, von daher weiß ich, dass es für die Jungs nicht schlecht ist", sagt Voß. Für Voß wie Wagemann sind vor allem berufliche, aber auch private Gründe für den Schritt ausschlaggebend. Der Handball sei neben den Beruf oft ein Stressfaktor. Voß bleibt den Dülkenern als Männerwart in jedem Fall erhalten. Er kümmert sich derzeit auch mit um die Gespräche mit einem potenziellen Nachfolger.

Vor diesem Hintergrund muss die SG morgen im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres bei der HSG RW Oberhausen TV antreten. "Wir wollen mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen und dort unbedingt gewinnen", sagt Voß. Die Oberhausener konnten in dieser Spielzeit noch nicht oft glänzen. Die Mannschaft belegt den vorletzten Tabellenplatz, hat allerdings die jüngsten beiden Heimspiele gegen Korschenbroich II und Kapellen nicht verloren. "Wir haben sie in Kaldenkirchen gesehen und ein paar Erkenntnisse gewonnen, die wir unseren Spielern mit auf den Weg geben", meint Voß geheimnisvoll. Bei der SG fehlt Fabian Reich. Aufgrund von Rückenproblemen wird er noch einige Wochen pausieren müssen. Bei Sebastian Sips steht ein MRT noch aus und auch Torhüter Hendrik Nietsch wird wegen Knieproblemen fehlen. Bis er wieder fit ist, hilft Philipp Braun aus.

Die Handballer des TSV Kaldenkirchen drängen auf Wiedergutmachung. Nach der unnötigen 32:33-Niederlage beim LTV Wuppertal II, will sich die Mannschaft im Spiel gegen den TV Jahn Hiesfeld am morgigen Samstag rehabilitieren. Der Verbandsligist möchte den Anschluss an die beiden Spitzenteams aus Lank und Aldekerk II nicht verlieren. "Wir haben das Spiel in Wuppertal analysiert. Nach der 7:2-Führung hatten wir elf Fehlwürfe und dabei ein sehr monotones Wurfbild. Das müssen wir ändern", sagt Trainer Felix Linden.

Hiesfeld ist allerdings ein Gegner, der dem TSV in der Vergangenheit nicht so gut lag. "Sie sind für uns unangenehm zu spielen", meint der Coach. Beim Gast stimme das Gesamtpaket, die Mischung aus jungen und erfahrenen Akteuren, so Linden. Der Dreh- und Angelpunkt im Team ist der André Schwarzenberg, der Sohn des Trainers. "Wir müssen in der Abwehr gut stehen und im Angriff unsere Chancen nutzen", erklärt Linden. Das sei die Basis, um im Anschluss an die Partie mit einem guten Gefühl in die Weihnachtsfeier gehen zu können. Beim TSV Kaldenkirchen fehlt Volker Hesse. Christoph Mönicks und Carsten Hesse haben Rückenprobleme. Aaron Jennes könnte nach seiner Verletzungspause zu einem Kurzeinsatz kommen.

(wiwo)