Tischtennis: ASV vor schweren Auswärtsspielen

Tischtennis: ASV vor schweren Auswärtsspielen

In der Tischtennis-Regionalliga müssen die Süchtelner am Wochenende nach Hessen reisen. Es geht morgen gegen Fehlheim, tags darauf gegen Kriftel.

Der ASV Süchteln bestreitet in der Tischtennis-Regionalliga am Wochenende gleich zwei Auswärtspartien. In Gestalt des VfR Fehlheim und des TuS Kriftel trifft der ASV dabei auf zwei der insgesamt vier hessischen Vereine in der vierthöchsten deutschen Spielklasse. "Wir wissen, dass es für uns auswärts immer schwerer ist, zu punkten", sagt ASV-Kapitän Daniel Halcour. "Aber wir wollen das Wochenende mit mindestens einem Sieg erfolgreich gestalten."

Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass Süchtelns Gegner ganz unten stehen. In der so ausgeglichen besetzten Regionalliga spielt aber die Platzierung bei der Chancenbemessung keine große Rolle. "Wenn Fehlheim beide indischen Spitzenspieler aufbietet, wird es richtig schwer", sagt Halcour. In der Hinrunde war in Gestalt von Saha Sourav einer dabei. Süchteln setzte sich dennoch knapp mit 9:6 durch. Immer wenn Fehlheim ihn aufbieten kann, rücken alle anderen Spieler eine Position nach unten. Fehlheim hat in Philipp Mostowys auch noch einen starken Spieler an Position drei. Axel Fischer und Andreas Küppers können dies nach ihren Niederlagen bestätigen.

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Noch enger wurde es gegen Kriftel. Nach mehr als vier Stunden kam Süchteln zu einem mühsamen 9:7-Erfolg. Und zu Hause hat Kriftel seine besten Leistungen geboten. So gelang zum Rückrunden-Auftakt ein 8:8 gegen den TTC Vernich. Normalerweise dürfte Süchteln mit Halcour und Tom Heisse oben wieder vier Punkte einfahren können. Im mittleren und unteren Paarkreuz ist Kriftel aber absolut konkurrenzfähig. Nur gut, dass alle anderen ASV-Akteure ihre Form gefunden haben. Der deutliche 9:3-Erfolg gegen Vernich hat dies unter Beweis gestellt. Sollte Süchteln beide Spiele gewinnen, dann wäre der direkte Klassenverbleib sicher gestellt. Andererseits würde der ASV bei zwei Niederlagen gefährlich nahe an die Abstiegszone rücken.

"Holen wir zwei Punkte, behalten wir den Vorsprung auf die Abstiegsränge", sagt Halcour. Fast 300 Kilometer muss das ASV-Sextett bis Fehlheim, das nördlich von Mannheim liegt, zurücklegen. Danach geht es in ein Hotel am Frankfurter Flughafen. Von dort sind es dann nur wenige Kilometer bis Kriftel.

(hw)