ASV Süchteln vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Mönchengladbach

Fußball-Landesliga : Süchtelner wollen Restzweifel beseitigen

Die Landesliga-Fußballer des ASV könnten mit einem Sieg den Klassenverbleib endgültig klarmachen. Doch am Sonntag ist der 1. FC Mönchengladbach zu Gast, der offenbar doch aufsteigen darf.

Drei Matchbälle hat der ASV Süchteln schon vergeben, um endgültig den Klassenverbleib in der Fußball-Landesliga unter Dach zu bringen. Bei drei noch ausstehenden Spielen und sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sind immer noch Restzweifel vorhanden. Die würde ASV-Coach Heinrich Losing am liebsten schon am Sonntag im Heimspiel gegen den 1. FC Mönchengladbach beseitigen.

Das Problem: Die Mönchengladbacher befinden sich noch mitten im Rennen um einen Aufstiegsplatz in die Oberliga. Und weil seit dieser Woche klar ist, dass sie den im Falle des Erreichens auch wahrnehmen dürfen, ist davon auszugehen, dass in den letzten drei Saisonspiele noch mal alle Reserven mobilisiert werden. Davor hatte der Verein rund um den alles andere als geräuschlosen Abgang von Erfolgstrainer Benedict Weeks ausgegeben, einen Aufstieg im Erfolgsfall nicht wahrnehmen zu wollen. Davon ist der FC-Vorstand abgerückt, was schon zwei Spieler dazu bewogen hat, ihren Abschied zu revidieren, obwohl sie schon woanders zugesagt hatten. Marcel Lüft zum Beispiel wollte beim 1. FC Viersen anheuern, bleibt jetzt aber doch - laut den Gladbachern mit Zustimmung der Viersener. Semih Cakir hatte sich schon Teutonia St. Tönis als Ziel ausgeguckt, wird jetzt aber auch bleiben

„Es ist klar, dass die Gladbacher von der Papierform her der Favorit sind. Aber wenn meine Mannschaft einen guten Tag hat, können wir auch gegen so einen starken Gegner bestehen“, erklärt ASV-Coach Heinrich Losing. Zuletzt bewiesen die Süchlelner dies, als sie sich im Spiel um Platz drei des Kreispokals gegen den 1. FC einen Platz im Niederrheinpokal sicherten. Damals litten die Mönchengladbacher zwar unter großen Personalproblemen, doch die kennt der ASV auch nur zu gut. Es gibt noch einen weiteren Grund für Losing, möglichst am Sonntag den Klassenverbleib zu schaffen: „Zu Hause ist das doch am schönsten.“

Zum Personal Aufälle: Maurice Heylen (Muskelfaserriss), Sean Herrmann (berufliche Gründe); Einsatz fraglich: Martin Banasch (Sprunggelenk)

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