ASV Süchteln und Union Nettetal mit guten Auftritten in Jugend-Sonderliga

Jugend-Fußball : Gute Auftritte in den Sonderligen

Nachwuchsmannschaften aus dem Grenzland haben in den neuformierten Sonderligen bislang gute Ergebnisse erzielt. Bei der B-Jugend Concordia Viersens ist es in der Hinrunde jedoch nicht gut gelaufen.

Gute Hinrunde, aber noch Luft nach oben: Das ist das Fazit Marco Stenzels, U19-Coach bei Union Nettetal, zur Hinserie in der A-Junioren-Sonderliga. Zwar habe seine Mannschaft ein paar Punkte unnötig liegen lassen, sagt Stenzel, dennoch sei er mit Platz vier nach der Hinrunde durchaus zufrieden. Insbesondere stellte er heraus, dass die Mannschaft zum Großteil aus dem jüngeren A-Jugend-Jahrgang bestehe. Bereits am 26. Januar starten die Unioner wieder in den Meisterschaftsbetrieb mit einem Heimspiel gegen den TSV Bockum, „Da wollen wir direkt zeigen, was wir drauf haben“, sagt Stenzel.

Ebenfalls mit einem jungen Team in eine neuformierte Liga gestartet ist die C-Jugend des ASV Süchteln. Mit dem Team, welches im Vorjahr die D-Junioren-Niederrheinliga dominierte, spielt sie nun in der neuen C-Junioren-Sonderliga. Mit zehn Punkten belegt Süchteln derzeit den zehnten Platz. „Dennoch sind wir zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft“, sagt Trainer Bernd Brocker. Dieser gibt zudem zu bedenken, dass die Mannschaft komplett aus dem jüngeren Jahrgang bestehe und daher nicht körperlich auf Augenhöhe sei. Als Rückrunden-Ziel gibt Brocker die weitere kontinuierliche Entwicklung an – ein erster Erfolg war dabei der Gewinn der Viersener Hallenstadtmeisterschaft.

In der B-Junioren-Sonderliga treten in Blau-Weiß Concordia Viersen und dem ASV Süchteln zwei Vertreter aus Viersen an. Doch unterschiedlicher könnten die Hinserien der beiden Teams nicht gelaufen sein. Während Süchteln vom ersten Tabellenplatz grüßt, stehen die Concorden auf dem letzten Platz.

„Ein Grund für die starken Leistungen ist vor allem die gute spielerische Entwicklung, die die Jungs in den vergangenen Monaten gezeigt haben.“, lobt Süchtelns Trainer Philip von der Bank. Besonders stellt er heraus, dass sein Team seine Vorgaben gut umsetze. Jedoch sieht er auch Verbesserungspotenzial und möchte „in der Rückrunde noch mehr aus den Spielern herauskitzeln“. Gelingt dies, „können wir uns auf eine gute Rückrunde freuen, die allerdings natürlich deutlich schwieriger wird als die Hinserie“, sagt von der Bank.

Viersen hingegen hat mit fünf Punkten und einem Sieg aus 13 Spielen eine eher ernüchternde Halbzeitbilanz vorzuzeigen. Dies liegt laut Trainer Christoph Grau an verschiedenen Dingen. So hätten Abgänge, unter anderem von Ex-Trainer Yannik Ehrens – er wechselte zur U16 Mädchen von Borussia – aber auch von Spielern, vor der Saison kompensiert werden müssen. Zudem sei seine Mannschaft auch vom Verletzungspech nicht verschont geblieben. Doch Grau bleibt mit Blick auf die Rückrunde optimistisch: „Trotz der mageren Punktausbeute sollte uns niemand abschreiben, verletzte Spieler kommen zurück.“