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ASV Süchteln und 1. FC Viersen scheitern nur knapp im NIederrheinpokal

Fußball-Niederrheinpokal : Zweimal nur ganz knapp gescheitert

In der zweiten Runde des Niederrheinpokals schieden die Fußballer des ASV Süchteln und des 1. FC Viersen gegen Oberligisten aus. Doch beide Grenzlandteams verkauften sich teuer und schnupperten an einer Überraschung.

Für die beiden übriggebliebenen Grenzland-Vertreter im Fußball-Niederrheinpokal war in der zweiten Runde Endstation. Doch sowohl der 1. FC Viersen als auch der ASV Süchteln schlugen sich am Mittwochabend gegen ihre Gegner aus der Fußball-Oberliga achtbar.

1. FC Viersen - VfB Hilden 1:2 (0:1). „Ich kann den Jungs nur zu einer überragenden Leistung gratulieren“, lobte Kemal Kuc sein Team. „Ein Klassenunterschied war hier zu keiner Sekunde erkennbar.“ Zwar konnten die Gäste aus Hilden im ersten Abschnitt mehr Spielanteile für sich verbuchen, doch gefährlich wurden sie nur selten. Einzig nach Standards strahlte der Favorit Torgefahr aus, aus dem Spiel heraus passierte aber wenig – auch, weil Viersen gut verteidigte. Die ganz großen Chancen blieben jedoch auch den Hausherren verwehrt. Und als es trotzdem einmal im Hildener Kasten klingelte, erkannte das Gespann nach einer kurz ausgeführten Ecke eine Abseitsposition des vermeintlichen Torschützen Nico Zitzen (28.). Vieles deutete auf ein torloses Remis zur Pause hin, mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit fing sich der 1. FC dann aber doch noch ein Gegentor: Fabian zur Linden versenkte den Ball, nachdem die Viersener Defensive nicht hatte klären können, im rechten unteren Eck. Zu allem Überfluss musste Kuc in der Pause Blerim Rrustemi auswechseln, der sich eine Prellung zugezogen hatte.

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Doch Kemal Kuc fand in der Kabine offensichtlich die richtigen Worte, denn der Bezirksligist legte nach dem Seitenwechsel los wie die Feuerwehr und glich schon in der 47. Minute durch Maximilian Kuznik aus, der nach einer Hereingabe von Nico Rymarczyk nur noch den Fuß in Richtung des Spielgeräts strecken musste. In der Folge drückte Viersen auf den Führungstreffer, erzielte ihn nach knapp 70 Minuten auch, doch bekam ihn erneut aberkannt. „Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich Abseits war“, sagte Kuc anschließend, „doch es bringt auch nichts, jetzt noch darüber zu diskutieren. Am Ende zählt, dass wir uns gut präsentiert haben und meine Mannschaft das gezeigt hat, was ich von ihr erwarte.“ Trotzdem war das Ende der Partie mehr als ärgerlich: Mit einem Foul, das zu einem Elfmeter führte, brachte sich der 1. FC um den verdienten Lohn. Talha Demir verwandelte (88.) zum 2:1-Siegtreffer für Hilden.

ASV Süchteln - FC Kray 1:4 n.V. (1:1, 1:0). Der Landesligist aus Süchteln lieferte dem Oberligisten einen aufopferungsvollen Kampf, musste sich in der Verlängerung dann letztlich aber doch klar den Essenern geschlagen geben – genau wie vor einem Jahr dem Drittligisten KFC Uerdingen. Markus Keppeler hatte die Mannen von Fabian Wiegers nach 37 Minuten in Führung gebracht, doch kurz nach der Pause glich Alkan Talas für die Gäste aus. Dieses Ergebnis hatte bis zum Ende der regulären Spielzeit Bestand ­– ein Teilerfolg für den ASV. Doch alle Süchtelner Hoffnungen auf ein Weiterkommen wurden gleich im ersten Abschnitt der Verlängerung begraben. Yassine Bouchama (95., 105./FE) sowie Philipp Schmidt brachten Kray auf die Siegerstraße.