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Tischtennis: ASV Süchteln braucht Spielrhythmus

Tischtennis : ASV Süchteln braucht Spielrhythmus

Nach einer längeren Pause weiß der Tischtennis-Regionalligist nicht so recht, wo er steht. Morgen ist die TG Langenselbold aus Hessen in Süchteln zu Gast.

Nach einer dreiwöchigen Pause greift auch der ASV Süchteln wieder in den Spielbetrieb der Tischtennis-Regionalliga ein. Nach der morgigen Begegnung daheim gegen die TG Langenselbold (14 Uhr) muss der ASV erneut drei Wochen warten, ehe es mit dem Spiel in Velbert weitergeht. Der Spielplan macht es Süchteln schwer, einen Spielrhythmus zu finden.

Dabei wäre gegen die Hessen, die zuletzt drei Spiele in zwei Wochen absolvierten, ein regelmäßiges spielen besonders wichtig. Denn Langenselbold gehört zu den Teams, die der ASV am Ende der Saison in der Tabelle hinter sich lassen will. Auch bei der aktuellen 12:10-Bilanz ist der Klassenverbleib noch nicht gesichert. Aber ein Sieg morgen würde den Vorsprung auf Langenselbold auf fünf Punkte anwachsen lassen. Das würden die Hessen bei für sie noch drei ausstehenden Spielen kaum aufholen können. "Wir müssen auf uns schauen und unsere Leistung bringen", sagt ASV-Kapitän Daniel Halcour. "Langenselbold ist eine starke Mannschaft. Es wird sehr schwierig, zu gewinnen." Das gilt für Halcour auch unabhängig davon, ob die Gäste mit ihrer Nummer zwei, Richard Prause, nach Süchteln reisen werden. Der Sportdirektor des Deutschen Tischtennis-Bundes ist wegen seiner beruflichen Verpflichtungen nicht immer dabei. Im Hinspiel war er mit von der Partie und hatte mit zwei Doppel- und einem Einzelerfolg einen erheblichen Anteil daran, dass das Spiel mit einem 8:8 endete. Zudem weiß Halcour nicht, ob sein Team nach der langen Pause Anlaufschwierigkeiten haben wird. Sicherheit hat auch der jüngste Süchtelner Auftritt nicht gegeben. Gegen das Tabellenschlusslicht SSV Germania Wuppertal quälte sich der ASV zu einem knappen 9:7.

(hw)