ASV-Neuzugang Jacqueline Resing hat sich schon gut in der Oberliga eingewöhnt

Tischtennis-Oberliga : ASV-Neuzugang hat sich schon gut in der Oberliga eingewöhnt

Zum ordentlichen Saisonstart der Tischtennisspielerinnen aus Süchteln trug Jacqueline Resing mit einer 4:4-Bilanz bei. Gegen Ottmarsbocholt gab’s den ersten Sieg.

Der Saisonstart der Oberliga-Frauen des ASV Süchteln kann sich sehen lassen. Obwohl Spitzenspielerin Isabell Güdden erst in einem von drei Spielen dabei war, stehen nach dem ersten Sieg am Wochenende daheim gegen Ottmarsbocholt 3:3 Punkte zu Buche. Ihren Anteil am ordentlichen Saisonstart hat Neuzugang Jacqueline Resing, die sich mit einer 4:4-Einzelbilanz schon gut an die höhere Spielklasse gewöhnt hat.

Sie kam vom TTC Dülken, wo sie vergangene Saison NRW-Liga spielte. „Durch ein intensives Training mit den guten Spielern in Süchteln habe ich mein Spiel qualitativ schon verbessert“, sagt Resing. „Ich trainiere insgesamt dreimal die Woche, das macht sich natürlich bemerkbar.“ Resing kam über Mini-Meisterschaften, eine Nachwuchsinitiative des Deutschen Tischtennis-Bundes, zum Sport. In ihrem damaligen Wohnort Brüggen schloss sie sich der heimischen TuRa an. Nach vier Jahren stand dann der Wechsel nach Dülken an. Dort hatte sie im Gegensatz zur TuRa die Möglichkeit, in einer Mädchen-Mannschaft zu spielen. „Dülken hatte schon mehrmals mit meinem Trainer über einen Wechsel gesprochen. Ich habe mich dann für Dülken entschieden“, erinnert sich Resing.

Den Weg aus Brüggen nach Dülken ging vier Jahre später auch Jacquelines Schwester Nathalie. Im Alter von fünfzehn Jahren spielte Resing mit Carolin Krienen, Nina Geneschen, Katharina Nowroth und Alina von Hagen in der Mädchen-Verbandsliga. Weil das Team dort den dritten Rang belegte, durfte es in die Damen-Bezirksliga aufsteigen. Bald rückte Resing ins Verbandsliga-Team. Dort gelang vor zwei Jahren dann der Aufstieg in die NRW-Liga. Nach einer schwachen Hinrunde spielte sich Dülken noch auf den Relegationsplatz vor, verzichtete dann aber auf die Möglichkeit, darüber den Klassenverbleib zu schaffen. „Es war nicht klar, ob wir eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen würden“, sagt Resing. In dieser Entscheidungsphase kam der ASV Süchteln auf Jacqueline Resing zu und bot ihr einen Platz in der Oberliga an. „Ich hätte auch gerne in Dülken weitergespielt, andererseits reizt es mich schon, Oberliga zu spielen“, sagt Resing. Jetzt will sie dazu beitragen, dass der ASV im gesicherten Mittelfeld landet.

Die nächste Partie steht am Samstag bei der DJK Adler Brakel an. Beim Tabellenletzten, der bisher nur ein 7:7 gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt zustande gebracht hat, sind die Süchtelnerinnen favorisiert. Insbesondere in Bestbesetzung mit Isabell Güdden.

Mehr von RP ONLINE