Handball: Anspruchsvolle Aufgabe für TSV Kaldenkirchen

Handball : Anspruchsvolle Aufgabe für TSV Kaldenkirchen

Die Verbandsliga-Handballer des TSV müssen in Vorst ran. Primus TV Lobberich bekommt es auswärts mít der HSG Vennikel zu tun.

Der TV Lobberich nimmt auf dem Weg zum direkten Wiederaufstieg in die Oberliga die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen ins Visier. Am morgigen Samstag sollten die Lobbericher in Duisburg siegen, um ihre Tabellenführung zu behaupten. Der TSV Kaldenkirchen tritt ebenfalls am Samstagabend im Nachbarschaftsduell beim TV Vorst an.

Lobberichs Trainer Christopher Liedtke erwartet in Duisburg eine "Bärenaufgabe". "Die sind sehr heimstark", sagt Liedtke mit dem Blick auf die letzten beiden Heimsiege der HSG VeRuKa. Zuletzt setzte sich das Team 31:23 gegen den TuS TD Lank durch. Lediglich zu Saisonbeginn hakte es bei der HSG vor heimischer Kulisse noch etwas, da handelte sich die Mannschaft die bisher einzigen Heimniederlagen gegen Kaldenkirchen und den TV Geistenbeck ein.

Schon im Hinspiel entpuppte sich die HSG VeRuKa als besondere Herausforderung für die Lobbericher. Nach zeitweise deutlicher Führung wurde es am Ende noch einmal knapp, Lobbericher behauptete sich unter dem Strich dennoch mit 27:25. An der Aufholjagd der HSG hatte Pascal Prchala einen großen Anteil. "Er hat acht Tore gemacht. Auf ihn müssen wir aufpassen", sagt Liedtke. Er nennt neben dem Halblinken aber auch Kevin Wiedemann, "den Denker und Lenker", und Abwehrchef Jens Schnaithmann, der zuletzt aber verletzungsbedingt fehlte, als bestimmenden Spieler bei den Gastgebern. "Wir müssen sie auseinanderspielen", sagt Liedtke. Der Coach fordert von seiner Truppe allerdings einen anderen Auftritt als im letzten Spiel beim 30:27 gegen Oberhausen. "Die Art hat mir nicht gefallen. Da muss mehr kommen. Wir müssen mit mehr Willen und Kampfgeist spielen - von Anfang an und nicht erst ab der 40. Minute", betont der Coach. Lobberich tritt in bester Besetzung an.

Der TSV Kaldenkirchen steht in der Partie beim TV Vorst vor einer anspruchsvollen Aufgabe. "Sie sind ein direkter Konkurrent", sagt TSV-Trainer Philipp Clodt. Der Tabellendritte sammelte bisher einen Punkt mehr als die punktgleichen Teams aus Kaldenkirchen und Königshof II. Zudem haben die Kaldenkirchener noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Damals unterlag der TSV 24:28 und kam dabei vor allem mit der Rückraumachse der Vorster mit Andreas Bröxkes, Pascal Mertens und Manuel Stelzhammer überhaupt nicht zurecht. "Sie haben auch mit Marvin Rassmann für mich einen der besten Kreisläufer der Liga", betont Clodt.

Seine Mannschaft muss daher in der Defensive die Basis für einen Erfolg legen. "Die einfachen Tore müssen wir uns hinten erarbeiten", sagt Clodt. Im gebundenen Angriff müsse sein Team diszipliniert agieren. "Wir dürfen nicht so viel unvorbereitet werfen. Das bestrafen die Vorster", berichtet der TSV-Coach. Die Vorbereitung verläuft allerdings nicht rosig. "Wir trainieren aktuell mit sechs Leuten, aber das ist ja schon die gesamte Rückrunde so", meint der Trainer. Neben den Verletzten fehlten im Training die aus beruflichen Gründen verhinderten Akteure wie Milan Langheinrich, Felix Optendrenk oder zuletzt auch Frederik Rosati. Alle drei stehen aber im Spiel zur Verfügung.

(wiwo)
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