Fußball : Amern will das Triple

Der Fußball-Landesligist siegte zuletzt zweimal bei der Schwalmtal-Meisterschaft in der Halle und ist auch nun Favorit. Der Gladbacher Bezirksligist Rheindahlen ist eins von fünf "fremden" Teams bei dem Turnier.

In einem Punkt sind sich alle Trainer, deren Teams bei der Schwalmtal-Meisterschaft am Sonntag in Waldniel antreten, einig: Nie waren die Titelkämpfe dermaßen gut besetzt wie bei der Auflage 2012. "Auch wenn wir in der A-Liga oben mitspielen, sind wir bei solch einer Besetzung nur ganz krasser Außenseiter und dürfen uns glücklich schätzen, wenn wir den einen oder anderen Top-Verein etwas ärgern können", sagt TuRa Brüggens Trainer Klaus Ernst. "Schalke" Ernst liegt richtig.

Denn seit feststeht, dass der B-Ligist TSV Boisheim nicht teilnehmen wird, da er keine Mannschaft zusammenbekommt, und der Bezirksliga-Spitzenreiter der Gruppe 4, der SC Rheindahlen "einspringt", ist die Schwalmtal-Meisterschaft (wenn man sie noch so nennen darf, da fünf von acht Mannschaften nicht aus Schwalmtal kommen) von der sportlichen Seite her feinste Sahne.

Ausrichter mit zwei Teams

"Wir sind Ausrichter, haben das Turnier zuletzt zweimal in Folge gewonnen", sagt Amerns Trainer Rainer Bruse. "Dann wäre es schon schön, wenn aller guten Dinge drei sein können." Amern schickt zwei Mannschaften ins Turnier, so dass die die Vereinigten Sportfreunde quasi mit zwei Landesliga-Teams an den Start gehen werden. In der Gruppe 1 trifft der Titelverteidiger auf TuRa Brüggen und Blau-Weiß Niederkrüchten sowie den Rekord-Schwalmtalmeister und Bezirksligisten Fortuna Dilkrath.

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"Natürlich weiß ich, dass die Dilkrather immer sehr motiviert sind, wenn es heißt, Schwalmtalmeisterschaften", sagt Andreas Hager, der nach zwei Jahren wieder die Dilkrather betreut. "Wir versuchen, so weit wie nur möglich zu kommen. Schließlich ist die Teilnahme beim Masters erstrebenswert. Aber da muss erst ins Finale kommen", sagt Hager.

In der zweiten Gruppe spielt aufgrund der Teilnahme des SC Rheindahlen neben Amern II nur Bezirksligisten. "Ich persönlich habe nie gerne in der Halle gespielt", gesteht Waldniels Trainer und Ex-Borussen-Profi Hans-Jörg Criens. "Aber ich weiß, dass meine Jungs gerne an den Schwalmtalmeisterschaften teilnehmen." Deshalb freut sich Criens auf die Titelkämpfe: "Und wenn wir schon mit einer starken Mannschaft teilnehmen werden, wollen wir auch so weit wie möglich kommen. Die Teilnahme am Masters ist da schon ein Ziel."

Den Brachter kommen die Titelkämpfe , die um zwölf Uhr beginnen, gerade recht. Denn in der Meisterschaft läuft es für das Team von Trainer Markus Steffens noch nicht wie gewünscht und für den Klassenerhalt. Da könnte man sich in der Halle Selbstvertrauen holen.

(RP)