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Fußball: Amern vor den Wochen der Wahrheit

Fußball : Amern vor den Wochen der Wahrheit

Mit dem Verlauf ihrer Hinrunde in der Fußball-Landesliga können die VSF Amern zufrieden sein. Doch jetzt kommen die Gegner, die bislang noch besser abgeschnitten haben als die Schwalmtaler. Morgen ist der 1. FC Monheim zu Gast.

Keine Frage, die VSF Amern sind ausgesprochen erfolgreich in die Landesliga-Spielzeit gestartet. Die Mannschaft von Dennis Sobisz hält sich konstant in der oberen Tabellenhälfte auf. Doch jetzt laufen die Wochen der Wahrheit, in denen Amerns Fußballer untermauern können, ob sie sich tatsächlich weiterentwickelt haben und eine entspannte Saison im Mittelfeld absolvieren können. Am Sonntag erwarten die Amerner den Tabellendritten 1. FC Monheim. Danach geht es zum Fünften, dem TSV Meerbusch II, und schließlich folgt die Partie gegen den Tabellenzweiten DSC 99. "Wir wollen aus diesen Spielen durchaus etwas mitnehmen. Das ist unser Ziel", sagt Amerns Trainer Dennis Sobisz.

Der Coach weiß genau, dass es Sinn ergibt, sich vor der Winterpause noch ein wenig Speck anzufuttern. "Der Kunstrasenplatz ist noch nicht da. Wir wissen, welche Trainingsbedingungen wir im Winter haben können und wie lange wir dann brauchen, um in Schwung zu kommen", meint der Trainer mit Blick auf die vergangene Winterpause. Allerdings hängen die Trauben gegen den starken Aufsteiger aus Monheim hoch. "Das ist einer von vielen bärenstarken Aufsteigern. Die spielen richtig guten Fußball. Alle, mit denen ich gesprochen habe, sind der Überzeugung, dass die bis zum Ende oben mitspielen können", sagt Sobisz. Nach saisonübergreifend über 40 Spielen ohne Niederlage kamen die Monheimer zuletzt ein wenig ins Straucheln. Die Mannschaft verlor ihre Heimspiele gegen Jüchen und Nievenheim. "Das waren zwei Ausrutscher. Die schärfen die Sinne", sagt Sobisz. Für ihn zählt es auch nicht, dass der Gegner offensichtlich personelle Schwierigkeiten hat. "Wir hatten bis zum Spiel in Nettetal viele Gegner, die so um uns herumschwirren. Jetzt kommen Mannschaften mit höherer Qualität. Monheim hat eine bärenstarke Defensive. Sie haben bisher erst zehn Gegentore kassiert", sagt Sobisz. Gleich fünf davon gab es gegen Jüchen und das bestätigt die Annahme, dass es sich bei den Niederlagen um Ausrutscher handelte.

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Die Amerner haben in dieser Woche ihre jüngsten Spiele analysiert. "Wir wollten generell ein paar Dinge ansprechen", sagt Sobisz. Dem Trainerteam ging es in den Videoanalysen darum, den Spielern aufzuzeigen, wie sie als Kollektiv verteidigen können und wie die Laufwege sein müssen, damit der Ballführende im Anspiel Optionen hat. "Wir haben Nettetal beide Tore mit individuellen Fehlern aufgelegt, in Dormagen war das auch so. Wir müssen konzentrierter spielen", sagt Sobisz. Und vorne effektiver. "Wir hatten in Nettetal drei gute Chancen, die muss man nutzen. Mehr bekommt man gegen so einen Gegner nicht", sagt Sobisz.

(wiwo)