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Fußball: Amern mit wenig Glück vor dem Tor

Fußball : Amern mit wenig Glück vor dem Tor

Die Schwalmtaler vergaben beim 1:1 gegen Nievenheim mehrmals den Sieg.

Rainer Bruse wusste nicht so recht, wie er das 1:1-Unentschieden seiner Amerner gegen Nievenheim einordnen sollte. Zwar hört sich ein Remis gegen einen der Aufstiegsfavoriten respektabel an, doch die Schwalmtaler waren mit dem einen Punkt nicht zufrieden. "Die Chancen für einen Sieg waren da", wusste auch ihr Trainer Rainer Bruse,

Doch erneut war nur eine starke Halbzeit zu wenig, um einen Sieg gegen eine Spitzenmannschaft einzufahren. Denn wie beim ersten Heimspiel der Rückrunde gegen Hilden spielte Amern in der ersten Halbzeit schwach und fand in der Offensive kaum statt. "Ich kann nicht erklären, warum das immer in der ersten Hälfte passiert. Wir waren viel zu verhalten", sagte Rainer Bruse. Schon nach knapp zehn Minuten hätte Nievenheim die passive Spielweise der Schwalmtaler um ein Haar bestraft, doch VSF-Keeper Christopher Viertmann konnte nach einem Foul von Kapell im eigenen Strafraum den schwachen Elfmeter von Stephan Volk parieren. Auch danach bestimmte Nievenheim auf einem schwer bespielbaren Rasenplatz das Geschehen, Amern schaute nur zu. Und tat dies auch, als der Gast nach einer halben Stunde durch einen Kopfball des alleingelassenen Kai Peltzers in Führung ging. Fünf Minuten später rieben sich die Zuschauer dann verwundert die Augen, als Christian Loers aus dem Nichts den schmeichelhaften Ausgleich erzielte.

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In Halbzeit zwei sollte sich das Bild dann ändern. Die Hausherren investierten nun deutlich mehr in die Offensive und ließen die Gäste nicht mehr zum Zug kommen. Die Überlegenheit wurde aber nicht in Tore umgemünzt, da Jansen, Agathagelidis, Kawohl und Loers ihre hochkarätigen Chancen nicht verwerten konnten. Für Rainer Bruse gab es jedoch einen weiteren Grund, der den möglichen Sieg zunichte machte. Für ihn gab es "zwei falsche Schiedsrichterentscheidungen, die das Spiel beeinflusst haben." Erst wurde der allein auf das Tor stürmende Agathagelidis vom Schiedsrichter wegen einer Abseitsposition zurückgepfiffen, obwohl sein Assistent an der Linie die Fahne unten ließ. Kurz darauf blieb ein Elfmeterpfiff nach einem Foul an Daniel Kawohl aus, was Bruse verärgerte. "Man muss eigentlich auch mal Glück haben, doch heute hatten wir das leider nicht."

Aufstellung: Viertmann - Heythausen. Birker, Pütz, Akkaya - Jansen (63. Agathagelidis), Kern, Kleinen (83. Schumacher), Kapell - Kawohl, Loers (80. Merkens). Tore: 0:1 Peltzer (35.), 1:1 Loers (39.). Bes. Vorkommnis: Viertmann hält Foulelfmeter von Volk (13.). Zuschauer: 80.

(RP)