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Fußball: Amern belohnt sich in Straelen nicht

Fußball : Amern belohnt sich in Straelen nicht

Die VSF spielten beim Tabellenvierten der Landesliga stark auf, mussten sich aber mit einem 0:0 begnügen. Morgen ist der Tabellenzweite aus Kleve zu Gast. Süchtelns Trainerduo warnt sein Team davor, den Rheydter SV zu unterschätzen.

Eigentlich ist ein Unentschieden beim Tabellenvierten der Landesliga für die VSF Amern ein gutes Ergebnis. Vom Spielverlauf her war das 0:0 beim SV Straelen allerdings eher eine Enttäuschung. Denn für Amerns Kicker war viel mehr drin. Trainer Rainer Bruse sprach nach einer überragenden Leistung von einem der besten Spiele seines Teams in der laufenden Saison. "Wir haben uns leider nicht belohnt", sagte Bruse.

Schon in der ersten Hälfte erarbeiteten sich die Amerner gut ein halbes Dutzend Möglichkeiten. Die besten vergaben Daniel Kawohl, Kosta Agathagelidis und René Jansen, als sie freistehend am sehr starken Straelener Keeper Marian Gbur scheiterten. Auch in der zweiten Hälfte war Amern dem Führungstor nahe, doch der Ball wollte trotz bester Chancen nicht ins Netz. Nur ein einziges Mal brachte Amern den Ball über die Linie. Das Tor wurde wegen einer Abseitsstellung aber nicht anerkannt. Auf der anderen Seite ließ Amern fast keine Torchancen der Gastgeber zu. "Das war eine beeindruckende Leistung, taktisch und läuferisch. Ein Rädchen hat ins andere gegriffen", sagte Bruse.

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Trotzdem bleibt ein Beigeschmack, vor allem aufgrund der Verletzungen von Christian Loers und Stephan Kern. Loers musste nach 15 Minuten mit einer Schulterverletzung vom Feld. Stephan Kern krümmte sich nach einer halben Stunde nach einem Pressschlag. Mit dem Rettungswagen wurde er ins Krankenhaus gefahren, dort wurden eine Knochenabsplitterung und ein Bänderriss diagnostiziert.

Ihre Leistung aus Straelen wollen die Amerner auch morgen wieder abrufen. Dann erwarten sie den Tabellenzweiten 1. FC Kleve im Rösler-Stadion. Kleve muss gewinnen, um seine Titelchance zu wahren.

Von einer Endspiel-Stimmung vor der Partie seiner Mannschaft gegen den Rheydter SV (morgen, 15 Uhr) will Süchtelns Trainer Stefan Trienekens nichts wissen. "Das DFB-Pokalfinale des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund ist ein Endspiel. Aber unser Spiel gegen Rheydt sollte man nicht dramatisieren", sagt der ASV-Coach. Nichtsdestotrotz: So ganz wird sich Trienekens den Erwartungen an dieses Spiel nicht entziehen können. Immerhin trifft die Mannschaft des Trainerduos, das durch Stefan Poetters komplettiert wird, mit Rheydt auf den 15. der Tabelle. Soll heißen: Um die Hoffnung, den Sprung auf den Relegationsplatz noch zu schaffen, nicht gänzlich sterben zu lassen, muss unbedingt ein Sieg her.

Acht Punkte beträgt inzwischen der Rückstand auf den VfL Tönisberg, der den Relegationsplatz derzeit innehat. Deswegen warnt Trienekens eindringlich davor, das Spiel gegen Rheydt auf die leichte Schulter zu nehmen. "Es wird kein einfaches Spiel. Deswegen werden wir auch definitiv nicht hingehen und auch nur einen Meter weniger Laufbereitschaft zeigen als zuletzt gegen Fischeln", stellt Trienekens klar. Gegen den Tabellenprimus gelang dem ASV zuletzt ein beachtliches 0:0, das die Trainer optimistisch stimmte. "Mit der Leistung kann man durchaus zufrieden sein. Daran sieht man, dass die Mannschaft kleine Fortschritte macht. Wir dürfen jetzt nur nicht nachlassen", sagt Trienekens, denn schließlich sei noch alles möglich.

Ebenfalls nicht nachlassen will der 1. FC Viersen. Der ist nämlich seit nun schon fünf Partien ungeschlagen und hat sich dadurch auf den siebten Tabellenplatz vorgeschoben. Morgen ist Viersen dann beim Tabellenzwölften, dem TSV Wachtendonk-Wankum zu Gast. Unterdessen will der SC Union Nettetal bei Viktoria Goch den Vorsprung auf Tönisberg, der aktuell fünf Punkte beträgt, vergrößern.

(RP)